Frag eine Kellnerin, was Gäste nach der Speisekarte am häufigsten wollen. Es ist nicht die Dessertkarte. Es ist das WLAN-Passwort — meistens quer durch zwei Tische gerufen, zweimal buchstabiert und trotzdem falsch getippt.
Kurze Antwort: Ein WLAN-QR-Code löst das mit einem Scan. Es ist ein ganz normaler QR-Code mit einer kurzen Textzeile darin: WIFI:T:WPA;S:DeinNetz;P:DeinPasswort;H:false;;. Netzname hinter S:, Passwort hinter P:, Typ auf WPA für praktisch jeden modernen Router, WEP nur bei sehr alten Geräten und nopass bei einem offenen Netz. H:true nur, wenn dein Netz versteckt ist. Druck ihn mit mindestens 5 x 5 cm, stell ihn auf den Tisch, fertig. Kostenlos, in drei Minuten gemacht, und der Code läuft nie ab.
Eine Regel vorweg: Bau niemals einen QR-Code für das Netz, in dem dein Kartenterminal und deine Kasse hängen. Dazu gleich mehr, denn das ist der Fehler, der wirklich Geld kostet.
Was passiert, wenn ein Gast scannt
Der Gast hält die Kamera auf den Code. Es erscheint ein Banner — "WLAN-Netzwerk beitreten?" —, er tippt drauf und ist online. Keine Tastatur, kein Nachfragen, kein Buchstabieren.
Das funktioniert, weil der QR-Code kein Link ist. Es ist reiner Text in einem Format, das Handys von Haus aus verstehen. Netzname und Passwort stehen direkt im Schwarz-Weiß-Muster.
Daraus folgen zwei Dinge:
- Er funktioniert ohne Internet. Kein Server, kein Konto, kein Abo. Anders als bei einer QR-Speisekarte, die plötzlich nicht mehr geht, kann diesen Code niemand abschalten.
- Das Passwort ist lesbar. Wer deinen Tischaufsteller abfotografiert, hat dein WLAN-Passwort für immer. Für ein Gästenetz ist das in Ordnung. Für dein Hauptnetz wäre es ein Desaster.
Welche Handys können das? iPhones ab iOS 11 direkt in der Kamera-App. Android ab Version 10 ebenfalls. Android 9 und älter brauchen Google Lens oder eine kostenlose Scanner-App — 2026 selten, aber ein, zwei Gäste pro Woche triffst du damit trotzdem.
Zuerst: ein Gästenetz bauen, keine Hintertür in deinen Betrieb
Diesen Teil überspringen die meisten Anleitungen. Er ist der wichtigste.
Deine Kasse, dein Kartenterminal, dein Büro-Laptop, deine Kameras — die hängen alle im Hauptnetz. Wenn du dieses Passwort auf 40 Tischaufsteller druckst, gibst du jedem Fremden eine Tür in deinen Betrieb. In Deutschland kommt dazu: An deiner Kasse hängt eine TSE nach § 146a AO, und dein Kartenterminal unterliegt PCI-Anforderungen. Das ist kein Netz, in das Gäste gehören.
Mach es stattdessen so, in den Router-Einstellungen:
- Gastnetz einschalten. Praktisch jeder Router der letzten zehn Jahre kann das. Eigener Name, eigenes Passwort, abgeschottet vom Rest.
- Gib ihm einen klaren Namen.
Cafe Bella GastschlägtFRITZ!Box 7590 XY. Gäste vertrauen Namen, die sie erkennen — und landen nicht versehentlich beim Italiener nebenan. - Client-Isolation aktivieren (je nach Router auch AP-Isolation oder Gast-Isolation). Damit sehen Gäste die Geräte der anderen nicht — und deine auch nicht.
- Bandbreite begrenzen, wenn möglich. Ein Gast, der einen Film lädt, darf deine Kartenzahlung nicht ausbremsen.
- Den QR-Code nur für dieses Gastnetz bauen. Nie fürs Hauptnetz.
Zehn Minuten in den Router-Einstellungen, und das Schlimmste, was ein geleaktes Passwort anrichtet, ist kostenloses Internet.
Die deutsche Sorge, die du streichen kannst: Störerhaftung
Viele Wirtinnen und Wirte scheuen offenes Gäste-WLAN, weil sie noch die alte Störerhaftung im Kopf haben — die Angst, für das zu haften, was ein Gast über deinen Anschluss macht.
Das ist seit 2017 erledigt. Der Gesetzgeber hat die Störerhaftung für WLAN-Betreiber abgeschafft. Heute gilt das Access-Provider-Privileg nach § 8 DDG (früher § 8 TMG): Wer nur den Zugang vermittelt, haftet grundsätzlich nicht für fremde Inhalte. Du musst keine Registrierung, keine Personalausweiskopie und kein Login-Portal verlangen. Ein Passwort im QR-Code reicht völlig.
Wenn du trotzdem Daten sammeln willst — dazu gleich mehr, denn ab da wird es datenschutzrechtlich aufwendig.
Das Format, in normalem Deutsch erklärt
Jeder WLAN-QR-Code enthält dieselbe Textzeile. Hier mit Namen für die Teile:
WIFI:T:WPA;S:Cafe Bella Gast;P:FlatWhite2026;H:false;;
| Teil | Bedeutung | Was du einträgst |
|---|---|---|
T: | Sicherheitstyp | WPA, WEP oder nopass |
S: | Netzname (SSID) | Exakt wie angezeigt, mit Groß- und Kleinschreibung |
P: | Passwort | Bei offenem Netz leer lassen |
H: | Verstecktes Netz | true oder false |
;; | Das Ende | Immer zwei Semikolons |
Drei Stolperfallen:
- Groß- und Kleinschreibung zählt.
Cafe Bella Gastundcafe bella gastsind für ein Handy zwei verschiedene Netze. - Leerzeichen sind kein Problem, weder im Namen noch im Passwort.
- Die Reihenfolge ist egal, die Semikolons nicht. Jeder Teil endet mit einem, das Ganze mit zweien.
Du musst das nicht von Hand tippen. Jeder kostenlose WLAN-QR-Code-Generator baut die Zeile aus einem Formular. Aber wer das Format kennt, erkennt einen kaputten Code in zwei Sekunden statt nach 40 gedruckten Aufstellern.
WPA, WPA2, WPA3 — was nimmst du?
Kurz: Nimm WPA. Für fast jeden Betrieb ist das die ganze Antwort.
T:WPA wirkt wie ein Sammelbegriff. Handys lesen es als "passwortgeschütztes Netz" und klären den Rest mit deinem Router. Damit sind WPA, WPA2 und WPA3 abgedeckt.
Unübersichtlich wird es nur bei WPA3. Manche Generatoren schreiben dafür T:SAE, weil SAE der technische Name des WPA3-Verfahrens ist. Auf dem Papier korrekt — in der Praxis erkennen etliche Handys das nicht, und der Scan tut nichts.
Also:
- Router auf WPA2 oder gemischt WPA2/WPA3? Nimm
WPA. Das ist der Normalfall. - Router nur auf WPA3 und der Code verbindet nicht? Probier
SAE. Vorher an einem echten Handy testen. - Unsicher? Schau in der Router-Oberfläche unter WLAN-Verschlüsselung nach. Steht irgendwo WPA drin, nimm
WPA.
Wenn ein Generator dich zwischen WPA, WPA2 und WPA3 wählen lässt, erzeugt er dahinter meist dasselbe T:WPA. Freundliches Menü, gleicher Code.
WEP: funktioniert, aber du hast ein größeres Problem
Läuft dein Router noch mit WEP, ist der QR-Code deine kleinste Sorge.
WEP ist Sicherheit aus dem Jahr 1999. Es lässt sich mit kostenloser Software in Minuten knacken. Neuere Handys warnen Gäste inzwischen, dass das Netz unsicher ist — nicht die Meldung, die du unter deinem Logo haben willst.
Das Format kann es: WIFI:T:WEP;S:AltesCafe;P:1234567890;H:false;;. Der Scan klappt.
Die echte Lösung ist trotzdem ein neuer Router. Ein ordentliches Gerät für Betriebe kostet 80 bis 200 €, kann WPA3 und bringt ein sauberes Gastnetz mit. Wenn du sowieso gerade deine versteckten Kassenkosten durchgehst: Das ist mit Abstand das günstigste Upgrade auf der Liste.
Offene Netze und das lästige Login-Fenster
Du betreibst WLAN ganz ohne Passwort? Dann nopass und das Passwortfeld leer lassen:
WIFI:T:nopass;S:Cafe Bella Gast;P:;H:false;;
Und jetzt die ehrliche Warnung zu Captive Portals — diesen Startseiten, auf denen Gäste erst Bedingungen akzeptieren oder eine E-Mail eintragen müssen.
Ein WLAN-QR-Code kann das Netz verbinden. Er kann sich nicht durch die Login-Seite klicken. Der Gast muss weiterhin warten, bis der Browser aufpoppt, und auf "Akzeptieren" tippen. Öffnet sich nichts von allein, muss er irgendeine Website aufrufen.
Wenn du ein Portal nutzt, schreib deshalb eine Zeile unter den QR-Code: Scannen, dann auf "Akzeptieren" tippen. Dieser eine Satz spart deinem Team ein Dutzend Fragen pro Abend.
Zwei rechtliche Punkte dazu, weil sie in Deutschland zählen:
- Sammelst du E-Mail-Adressen über das Portal, verarbeitest du personenbezogene Daten. Du brauchst eine Rechtsgrundlage, eine Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO und einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit dem Portal-Anbieter.
- Willst du diesen Adressen später Werbung schicken, brauchst du nach § 7 UWG ein Double-Opt-in. Eine WLAN-Anmeldung ist keine Werbeeinwilligung.
Ehrlich gesagt: Für die meisten Betriebe ist das den Aufwand nicht wert. Passwort in den QR-Code, fertig.
Versteckte Netze: das eine Häkchen, das alle vergessen
Manche Betriebe verstecken ihr Netz, damit es nicht in der WLAN-Liste auftaucht. Echte Sicherheit ist das nicht — mit dem richtigen Werkzeug sieht man es trotzdem —, aber es hält Nachbarn fern.
Ist dein Netz versteckt, musst du H:true setzen:
WIFI:T:WPA;S:BellaBackOffice;P:LangesPasswort99;H:true;;
Fehlt das Häkchen, scheitert der Scan stumm. Das Handy sucht ein sichtbares Netz, findet nichts und gibt auf. Keine Fehlermeldung, kein Hinweis. Dahinter stecken die meisten "der QR-Code funktioniert nicht"-Beschwerden.
Andersherum ist alles in Ordnung: H:false bei einem normalen Netz, oder H: ganz weglassen.
Für ein Gästenetz gilt trotzdem: nicht verstecken. Versteckte Netze verbinden langsamer und verwirren Leute, die einfach auf den Namen tippen wollen.
Fünf Zeichen, die deinen Code stillschweigend zerstören
Das ist die fieseste Falle. Fünf Zeichen haben im WLAN-Format eine Sonderbedeutung:
Backslash · Semikolon · Komma · Doppelpunkt · doppeltes Anführungszeichen
Kommt eines davon in deinem Netznamen oder Passwort vor, braucht es einen Backslash davor. Sonst liest das Handy dein Passwort zu früh zu Ende.
- Passwort
Kaffee;ZeitmussKaffee\;Zeitheißen - Passwort
Bella"s BarmussBella\"s Barheißen - Netz
Bella,s CafemussBella\,s Cafeheißen
Zwei deutsche Zusatzfallen, die kein englischer Ratgeber nennt:
- Umlaute und ß im Netznamen.
Café GrünoderWeißbierstubefunktionieren auf vielen Geräten, auf manchen älteren aber nicht — je nachdem, wie der Router die Zeichen kodiert. Schreib das Gastnetz ohne Sonderzeichen:Cafe Gruen Gast. - Namen aus reinen Hex-Zeichen. Besteht dein Netzname nur aus A–F und Ziffern, etwa
ABCD1234, lesen manche Handys ihn als Code statt als Namen. Dann in Anführungszeichen setzen:S:"ABCD1234".
Der einfachste Ausweg: Nimm ein Gästepasswort nur aus Buchstaben und Zahlen. Keine Sonderzeichen, keine Satzzeichen. Etwa FlatWhite2026 oder TischFuenf99. Nichts zu maskieren ist leichter, als Backslashes zu debuggen.
Drei Wege, einen zu erstellen
1. Vom Android-Handy (30 Sekunden, kostenlos). Einstellungen → WLAN → auf dein Gastnetz tippen → Teilen. Ein QR-Code erscheint. Screenshot machen, fertig. Achtung: Der ist zum Teilen gedacht, nicht zum Drucken — die Auflösung reicht für einen Tischaufsteller meist nicht.
2. Mit einem kostenlosen WLAN-QR-Code-Generator (3 Minuten). Netzname, Passwort und Sicherheitstyp ins Formular, PNG herunterladen. Such einen, der wirklich kostenlos ist, ohne Wasserzeichen und ohne Konto — dieselben Regeln wie bei jedem kostenlosen QR-Code-Generator.
3. Aus deinem Speisekarten-System. Wenn du schon eine digitale Speisekarte betreibst, schau nach, ob das Tool auch WLAN-Codes kann. In Tabres macht das QR-Code-Studio drei Typen — Speisekarte, Text und WLAN — mit SSID, Passwort, Sicherheitstyp und Schalter für versteckte Netze. Logo in die Mitte, Farben anpassen, Rahmen mit Hinweistext, Export bis Plakatgröße. Ein Ort für den Speisekarten-Code und den WLAN-Code, was beim Nachdruck praktisch ist.
Welchen Weg du nimmst, ändert am Code nichts. Es ändert nur, wie gut er auf dem Tisch aussieht.
Drucken, damit auch wirklich gescannt wird
Ein technisch perfekter QR-Code nützt nichts, wenn er briefmarkengroß hinter dem Salzstreuer steht.
- Größe: mindestens 5 x 5 cm auf dem Tisch. Faustregel: 1 cm Code je 10 cm Scan-Abstand. Ein sitzender Gast ist etwa 50 cm entfernt. An Wand oder Schaufenster darf es deutlich größer sein: 15 bis 25 cm.
- Auflösung: Druckgröße in cm × 120 = Pixel. Ein 5-cm-Code braucht also mindestens 600 Pixel Kantenlänge.
- Den weißen Rand lassen. Der leere Rahmen ist keine Deko. Scanner brauchen ihn, um die Kanten zu finden — etwa vier Modulbreiten auf jeder Seite.
- Dunkler Code auf hellem Grund. Niemals invertiert. Umgekehrte Codes scheitern auf vielen Handys, egal wie gut sie ins Corporate Design passen.
- Matt, nicht glänzend. Glanzlaminat spiegelt das Licht zurück in die Kamera. Bei Abendlicht ist das der Unterschied zwischen einem Scan und drei Versuchen.
- Text dazu. "Kostenloses WLAN — einfach scannen" unter dem Code bringt messbar mehr Scans als ein nacktes Quadrat. Schreib den Netznamen klein dazu, für alle, die lieber tippen. Und: Schilder siezen die Gäste, auch wenn im Betrieb sonst geduzt wird.
- Ein Code, eine Aufgabe. Versuch nicht, Speisekarte und WLAN in ein Quadrat zu pressen. Geht in diesem Format ohnehin nicht. Druck zwei, beschrifte beide klar und gib ihnen Platz.
Wohin damit: auf den Tisch, klar. Aber auch auf die Rückseite der Rechnungsmappe, ins Schaufenster (viele schauen vor dem Hinsetzen nach WLAN), an die Theke und an die Toilettentür. Der letzte Punkt klingt wie ein Witz. Ist er nicht — dort schauen Leute aufs Handy, weil sie sonst nichts zu tun haben.
Erst testen, dann 200 Stück drucken
Fünf Minuten jetzt, oder ein Abend voller "geht nicht" später.
- Auf iPhone und Android testen. Sie lesen den Code leicht unterschiedlich. Ein Gerät reicht als Beweis nicht.
- Mobile Daten vorher ausschalten. Ein Handy im 5G-Netz sieht online aus, egal was passiert. Du willst wissen, ob das WLAN wirklich verbunden hat.
- Das Netz vorher "vergessen" lassen. Sonst verbindet sich das Handy aus Erinnerung und du hast nichts getestet.
- Vom Stuhl aus testen, bei deinem normalen Abendlicht. Nicht am Schreibtisch bei voller Beleuchtung.
- Einen drucken, scannen, dann den Rest. Druckqualität ändert alles. Was am Bildschirm scharf ist, verläuft auf billigem Karton.
Warum es nicht scannt — schnelle Fehlersuche
Geh die Liste der Reihe nach durch. Es ist fast immer einer der ersten vier Punkte.
- Tippfehler im Passwort. Meist ein Großbuchstabe, ein Leerzeichen am Ende oder ein typografisches Anführungszeichen aus Word. Neu tippen.
- Netzname stimmt nicht exakt. Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen, Bindestriche zählen alle.
- Falscher Sicherheitstyp. Passwortgeschütztes Netz als
nopassmarkiert oder offenes Netz alsWPA. - Verstecktes Netz ohne
H:true. Scheitert stumm, ohne Fehlermeldung. - Sonderzeichen nicht maskiert. Siehe die fünf Zeichen oben.
- Code zu klein oder Spiegelung im Laminat.
- Altes Android-Handy. Version 9 und älter braucht Google Lens.
- MAC-Filter aktiv im Router. Blockiert neue Geräte, egal was im QR-Code steht.
- Passwort geändert, Tischaufsteller vergessen. Passiert häufiger, als irgendwer zugibt.
Und eine Warnung, vor der auch das BSI regelmäßig warnt: Aufgeklebte fremde QR-Codes. "Quishing" heißt, dass jemand einen eigenen Aufkleber über deinen Code klebt und Gäste auf eine gefälschte Seite lenkt. Zwei Gegenmittel: Codes fest laminieren oder in Aufsteller einschieben statt kleben — und das Team einmal pro Woche kurz drüberschauen lassen.
Das Nachdruck-Problem, vor dem niemand warnt
Hier ist der Haken bei WLAN-QR-Codes: Das Passwort steckt im Muster. Änderst du das Passwort, ist jeder gedruckte Code im Haus tot.
Sicherheitsempfehlungen sagen, man solle WLAN-Passwörter regelmäßig wechseln. Tischaufsteller sagen: bitte nicht. So lösen es Betriebe in der Praxis:
- Gast- und Hauptpasswort strikt trennen. Das Hauptpasswort kannst du wechseln, so oft du willst. Es berührt keinen gedruckten Code.
- Ein Gästepasswort wählen, das ein Jahr hält. Lang, langweilig, nur Buchstaben und Zahlen. Wechsel nach Plan, nicht in Panik.
- Die Quelldatei sichern. PNG und den exakten Text irgendwo ablegen, wo du sie wiederfindest — nicht auf dem Laptop der Person, die im März gegangen ist.
- Auf Wechsel hin gestalten. Aufsteller mit Einschubkarte schlagen beidseitig bedruckte Pappe. Nachdruck wird zu zehn Minuten statt zu einer neuen Bestellung.
- Sofort ändern, wenn es wirklich leakt — jemand geht im Streit, oder der Code taucht in einem Bewertungsfoto mit Beschwerde auf.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich einen WLAN-QR-Code kostenlos? Mit einem kostenlosen WLAN-QR-Code-Generator oder über die WLAN-Einstellungen eines Android-Handys. Du gibst Netzname, Passwort und Sicherheitstyp ein — meist WPA — und lädst das Bild herunter. Kostet nichts, Konto ist nicht nötig.
Wie lautet das richtige Format? WIFI:T:WPA;S:Netzname;P:Passwort;H:false;; — T ist der Sicherheitstyp, S der Netzname, P das Passwort, H markiert ein verstecktes Netz, und die Zeile endet mit zwei Semikolons.
WPA, WPA2 oder WPA3? Schreib WPA in den Code. Handys behandeln es als Sammelbegriff für alle drei, und es funktioniert mit den meisten Geräten. SAE nur, wenn dein Router ausschließlich WPA3 fährt und WPA wirklich scheitert.
Funktionieren WLAN-QR-Codes auf dem iPhone? Ja. iOS 11 und neuer lesen sie direkt in der Kamera-App. Draufhalten, Banner antippen, verbunden. Android ab Version 10 genauso.
Geht das auch für ein verstecktes Netz? Ja — dann muss H:true im Code stehen. Ohne dieses Häkchen findet das Handy das Netz nicht und der Scan scheitert kommentarlos.
Muss ich für Gäste-WLAN eine Registrierung verlangen? Nein. Die Störerhaftung wurde 2017 abgeschafft, es gilt das Access-Provider-Privileg nach § 8 DDG. Ein Passwort im QR-Code reicht. Sammelst du Daten, brauchst du Datenschutzerklärung, AV-Vertrag und für Werbung ein Double-Opt-in nach § 7 UWG.
Ist ein WLAN-QR-Code auf dem Tisch sicher? Nur für ein Gästenetz. Wer den Code fotografiert, hat das Passwort dauerhaft. Bau nie einen Code für das Netz, in dem Kasse, TSE oder Kartenterminal hängen.
Muss ich alles neu drucken, wenn ich das Passwort ändere? Für dieses Netz ja. Das Passwort steckt im Muster. Halte das Gästepasswort deshalb vom Hauptpasswort getrennt, dann kostet dich ein Routinewechsel keine Druckerei.
Kann ein Code WLAN und Speisekarte gleichzeitig? Nein, das sind verschiedene Formate. Druck zwei Codes nebeneinander mit klarer Beschriftung — hier steht, wie du eine QR-Speisekarte kostenlos erstellst.
Läuft ein WLAN-QR-Code ab? Nie. Er enthält Text, keinen Link — es gibt keinen Server, der abgeschaltet wird, und kein Abo, das ausläuft. Er hört nur auf zu funktionieren, wenn du Passwort oder Netznamen änderst.
Kostenloses WLAN ist einer der leisen Gründe, warum Leute ein Café dem anderen vorziehen. Sie bleiben länger, bestellen den zweiten Kaffee und posten nebenbei ein Foto — alles Dinge, die an einem ruhigen Dienstagnachmittag helfen.
Aber nur, wenn Online-Gehen ein Tipp ist und kein Gespräch. Gastnetz einrichten, Passwort simpel halten, Code groß genug drucken und vor dem Druck auf zwei Handys testen. Eine halbe Stunde Aufwand — und nie wieder buchstabiert jemand ein Passwort quer durch den Gastraum.