Eine funktionierende QR-Speisekarte ist in gut zwanzig Minuten gebaut — und 2026 kostet sie dich keinen Cent.

Kurze Antwort: Um eine QR-Speisekarte zu erstellen, legst du deine Karte auf eine Webseite, die dir gehört, und erzeugst dann einen dynamischen QR-Code, der auf diese Seite zeigt. Drucken, auf den Tisch stellen, Preise hinter dem Link ändern, wann immer du willst. Kostenlose Tools können das alles. Die eine Regel, auf die es wirklich ankommt: Zeig mit dem Code niemals auf eine PDF-Datei. An dem Tag, an dem du die Datei änderst, ist jeder gedruckte Code in deinem Gastraum tot.

Hier ist der ganze Ablauf — in der Reihenfolge, in der ich ihn an einem ruhigen Dienstagvormittag wirklich machen würde. Am Ende kommt der Teil, den kein internationales Tutorial hat: was Lebensmittelüberwachung, PAngV und DSGVO von deiner digitalen Speisekarte erwarten.

Statisch oder dynamisch — das klärst du zuerst

Diese eine Entscheidung spart dir mehrere hundert Euro Nachdruck. Deshalb steht sie vor allem anderen.

  • Statischer Code. Das Ziel ist einbetoniert. Zeigt er auf speisekarte-final-v3.pdf, dann für immer. Neue Datei, neuer Link, neuer Code, neue Tischkarten.
  • Dynamischer Code. Er zeigt auf einen dauerhaften Link — deine eigene Speisekarten-Seite. Der Code bleibt gleich. Die Karte dahinter änderst du so oft du willst.

Du willst den dynamischen. Einmal drucken, ewig ändern. Und du siehst, wie viele Leute gescannt haben — das verrät dir ein PDF nie.

Und bitte: keine PDFs am Tisch. Gäste müssen zoomen, ziehen und sich durch ein Dokument wühlen, das für A4-Papier gebaut wurde. Das ist der Hauptgrund, warum Leute sagen, sie hassen QR-Speisekarten. Es liegt nicht am QR-Code. Es liegt am PDF.

Schritt 1 — Inhalte zusammensuchen

Fünf Minuten Vorbereitung machen den Rest schnell. Mach eine Notiz auf dem Handy auf und sammle:

  • Deine aktuelle Speisekarte, egal in welcher Form — Word-Datei, Foto der gedruckten Karte, was eben da ist.
  • Die Preise von heute. Nicht die vom letzten Frühjahr. Du glaubst nicht, wie oft die auseinandergehen.
  • Fotos deiner zehn Bestseller. Handyfotos reichen, wenn das Licht passt. Hier steht, wie du Speisenfotos machst, die wirklich verkaufen.
  • Allergene je Gericht — die 14 aus Anhang II der LMIV. In Deutschland ist das keine Kür, dazu unten mehr.
  • Dein Logo, am besten als PNG mit transparentem Hintergrund.
  • Die Sprachen deiner Gäste. Touristenlage? Dann zwei oder drei.

Eine Abkürzung, die kaum jemand kennt: Manche Tools importieren deine bestehende Karte direkt aus einer PDF-Datei. Du lädst die alte Karte hoch, wählst die Sprache, und Kategorien, Namen und Preise kommen mit rüber. Aus zwei Stunden Tipparbeit werden zwei Minuten — und genau deshalb bleiben die meisten Wirte ewig auf einer Plattform, die sie eigentlich längst wechseln wollten.

Schritt 2 — Ein kostenloses Tool wählen, das dich nicht einsperrt

"Kostenlos" heißt in diesem Markt ungefähr vier verschiedene Dinge, und drei davon enden mit einer Rechnung. Bevor du dich irgendwo anmeldest, prüf fünf Sachen:

  1. Artikel-Limit. Wie viele Produkte darfst du anlegen? Zähl deine echte Karte durch, Getränke inklusive, bevor du einer Zahl traust.
  2. Wasserzeichen. Sitzt deren Logo auf deiner Karte? Gäste sehen das. Es wirkt, als hättest du dein Restaurant gemietet.
  3. Gebühr pro Filiale. Heute egal mit einem Café. Schmerzhaft an dem Tag, an dem das zweite aufmacht.
  4. Bestellfunktion. Anschauen kostenlos, bestellen kostenpflichtig — sehr verbreitetes Muster.
  5. Export. Kommst du mit deiner Karte und deinen Daten wieder raus? Frag das vorher, nicht hinterher.

Wir haben die Anbieter im Detail verglichen: die besten kostenlosen QR-Speisekarten-Generatoren und die größere Liste mit Tools für die QR-Speisekarte, kostenlos und kostenpflichtig. Wenn du nur einen schlichten Code für ein Plakat oder eine WLAN-Karte brauchst, macht das ein QR-Code-Generator ohne Anmeldung in zehn Sekunden.

Fürs Protokoll: Tabres ist kostenlos, ohne Artikel-Limit, ohne Wasserzeichen und ohne Gebühr pro Filiale — warum, steht öffentlich hier. Nimm, was zu dir passt. Die Schritte unten funktionieren überall gleich.

Schritt 3 — Erst die Kategorien, dann die Gerichte

Kategorien zuerst. Die sind das Skelett.

Sortier sie so, wie Leute wirklich bestellen. Ein Café fängt mit Kaffee und Kuchen an. Ein Abendrestaurant mit Vorspeisen, dann Hauptgerichten, dann Dessert. Eine Bar führt mit Getränken und stellt das Essen dahinter. Klingt selbstverständlich. Die Hälfte der Karten, die ich auf dem Handy öffne, macht es andersherum.

Bleib bei sechs bis acht Kategorien. Ein Handybildschirm zeigt ungefähr drei auf einmal. Vierzehn Kategorien heißt: Der Gast scrollt an den meisten deiner Gerichte vorbei und sieht sie nie.

Dann die Gerichte. Für jedes:

  • Ein Name, den Leute erkennen. Kreative Namen sind auf Papier charmant und auf einem kleinen Display furchtbar.
  • Eine kurze Beschreibung — eine Zeile. Zwei im äußersten Notfall. Niemand liest hungrig einen Absatz.
  • Der Preis, und zwar als Endpreis inklusive Umsatzsteuer. In Deutschland ist das Pflicht, nicht Geschmackssache.
  • Portion oder Menge, also 250 ml oder 300 g. Damit killst du die häufigste Gästefrage, bevor sie gestellt wird.

Speicher zwischendurch und schau es dir auf deinem eigenen Handy an. Nicht am Laptop. Deine Gäste haben keinen Laptop dabei.

Schritt 4 — Die Details, nach denen Gäste wirklich suchen

Hier schlägt eine digitale Speisekarte das Papier. Also nicht überspringen.

  • Fotos bei den Bestsellern. Nicht bei jedem Gericht — eine Karte, auf der alles ein Bild hat, sieht aus wie ein Imbiss-Terminal. Zehn bis fünfzehn gute Fotos sind genau richtig.
  • Varianten für Größen: klein, mittel, groß, jede mit eigenem Preis.
  • Extras für Zusätze — Hafermilch, extra Shot, kleiner Salat. Das ist leises Geld. Gäste tippen Kästchen an, nach denen sie eine Kellnerin nie fragen würden.
  • Allergene je Produkt. Die 14 sind europaweit gleich, und sie offen zu zeigen ist schnellerer Service, nicht mehr Bürokratie.
  • Ein Verfügbarkeits-Schalter. Wolfsbarsch um 20:00 Uhr aus? Ein Klick, weg von der Karte. Kein zwölfmaliges Entschuldigen mehr.
  • Weitere Sprachen, wenn deine Gäste sie brauchen. Gleiche Karte, übersetzte Namen und Beschreibungen.

Wenn du schon dabei bist: Schau dir deine Preise einmal ehrlich an. Unser Leitfaden zu Speisekartenpreisen und wahrgenommenem Wert sagt dir, was du anfassen solltest.

Schritt 5 — Die Karte soll nach deinem Laden aussehen

Eine Standardvorlage sagt "wir haben das runtergeladen". Zehn Minuten Gestaltung reparieren das.

  • Nimm deine Markenfarben — Hintergrund, Kategorieüberschriften, Gerichtnamen, Preise.
  • Prüf den Kontrast. Hellgraue Schrift auf Weiß ist modisch und im halbdunklen Gastraum um 21:00 Uhr unlesbar.
  • Stell die Schriftgrößen so ein, dass ein Gast mit ausgestrecktem Arm den Preis ohne Kneifen liest.
  • Nutz Kopf- und Fußzeile. Guter Platz für "Küche schließt um 22:00 Uhr", dein WLAN-Passwort oder einen Satz darüber, woher dein Kaffee kommt.

Dann teste im Raum selbst, bei Abendlicht. Das ist der echte Test — nicht dein helles Büro.

Schritt 6 — Den QR-Code erzeugen

Jetzt der Code. Fünf Dinge trennen einen Code, der sofort scannt, von einem, bei dem Leute aufgeben:

  • Zeig auf deinen Speisekarten-Link. Dauerhaft, im Hintergrund änderbar.
  • Setz dein Logo in die Mitte, aber klein — höchstens ein Drittel der Fläche. QR-Codes tragen Reservedaten, deshalb funktionieren sie mit Logo. Gierige Logos zerstören sie trotzdem.
  • Dunkler Code, heller Hintergrund. Niemals invertieren. Ein heller Code auf dunklem Grund scheitert an vielen Handykameras — und ausgerechnet an dem alten Gerät, das dein Gast in der Hand hält.
  • Lass die Ruhezone frei. Der helle Rand ums Muster ist kein verschenkter Platz, sondern das, was Scanner brauchen. Nicht beschneiden, nichts hineindrucken.
  • Rahmen mit Handlungsaufforderung. "Speisekarte scannen" unter den Code. Klingt albern. Erhöht messbar die Scans, weil es den Leuten sagt, was sie bekommen.

Dann exportierst du in der Auflösung, die zum Einsatzort passt:

Wo er landetExportgrößeDruckgröße
Instagram-Post, Website256 pxnur Bildschirm
Visitenkarte, Flyer512 px2–2,5 cm
Tischaufsteller, Poster, Speisekarte1024 px3–5 cm
Banner, Schaufenster2048 px10–20 cm
Großflächenplakat4096 pxab 30 cm

Die Faustregel für die Größe: Ein QR-Code wird aus etwa der zehnfachen Entfernung seiner eigenen Breite gescannt. 3 cm reichen am Tisch, weil dein Gast das Handy sowieso auf 30 cm heranzieht. Ein Code im Schaufenster, den Leute vom Gehweg aus scannen sollen, braucht 10 cm oder mehr.

Und die Druckregel: Druckgröße in cm × 120 = Pixel. 5 cm brauchen also mindestens 600 px, damit der Druck sauber wird. Die Tabelle oben rundet großzügig nach oben — größere Dateien kosten dich nichts, ein unscharfer Code kostet dich Gäste. Im Zweifel eine Nummer größer. Es hat sich noch nie jemand beschwert, dass ein QR-Code zu leicht zu scannen war.

Schritt 7 — Ein Code pro Tisch

Optional, aber zehn Minuten Mehrarbeit für ein echtes Upgrade.

Ein tischgenauer Code öffnet die Karte direkt mit Tisch 7 im Gepäck. Wenn deine Gäste vom Handy bestellen dürfen, kommt die Bestellung beschriftet an — kein Kellner, der durch den Raum läuft und fragt "wer hatte den Burger?". Und du siehst, welche Tische tatsächlich scannen. Erstaunlich nützlich, wenn du entscheidest, wo das nächste Schild hinkommt.

Wenn du sowieso Tischkarten druckst: Setz einen WLAN-QR-Code neben den für die Speisekarte. Gäste scannen und sind drin, ohne ein 16-stelliges Passwort abzutippen. Kostet nichts und ist genau so ein Detail, das Leute in Bewertungen erwähnen.

Schritt 8 — Testen, drucken, am Leben halten

Testen, bevor du Geld für Druck ausgibst. Diese Liste durchgehen:

  • Mit einer iPhone-Kamera und mit einer Android-Kamera scannen.
  • Mit einem alten Handy scannen, am liebsten mit zerkratztem Display.
  • WLAN aus, über mobile Daten scannen. Deine Gäste hängen im Mobilfunknetz.
  • Ladezeit stoppen. Über drei Sekunden und die Leute springen ab.
  • Einhändig probieren, sitzend am Tisch, bei Abendlicht.
  • Eine Testkarte drucken. Nicht zweihundert. Eine.

Dann drucken. Nimm matt, nicht glänzend — Glanz unter einem Spot wirft Reflexe über den Code, und dann scannt gar nichts mehr. Setz einen Code auf den Tischaufsteller, unten auf die Papierkarte, ins Schaufenster, auf die Außer-Haus-Tüten und auf den Bon. Schreib die einfache Webadresse klein darunter, weil ein paar Gäste immer lieber tippen. Der Druck ist jetzt der einzige echte Kostenblock im ganzen Projekt — deshalb lohnt ein Blick darauf, was Speisekartendruck wirklich kostet.

Dann am Leben halten. Eine QR-Speisekarte ist kein Plakat, das du aufhängst und vergisst:

  • Preise ändern, sobald sie sich ändern. Kein Nachdruck — genau dafür war die Entscheidung ganz oben.
  • Monatlich in die Auswertungen schauen. Welche Gerichte haben Gäste geöffnet und dann doch nicht bestellt? Diese Lücke ist echtes Menu Engineering, und es sind kostenlose Daten, die dir keine Papierkarte je gibt.
  • Einmal im Monat deinen eigenen Code scannen. Codes gehen kaputt, und hier steht, warum QR-Speisekarten plötzlich nicht mehr funktionieren.

Was eine QR-Speisekarte in Deutschland rechtlich braucht

Diesen Abschnitt hat kein internationales Tutorial. Er kostet dich eine halbe Stunde und erspart dir im besten Fall eine Abmahnung.

Die 14 Allergene nach Anhang II LMIV, je Gericht. Alles, was du im Restaurant offen abgibst, ist rechtlich lose Ware. Dafür erlaubt die deutsche LMIDV schriftliche oder mündliche Information — die mündliche aber nur mit beidem zusammen: einem gut sichtbaren Hinweis im Betrieb und einer schriftlichen Aufzeichnung, die Gast und Behörde jederzeit einsehen können. "Unser Koch weiß Bescheid" reicht nirgends. Eine digitale Speisekarte mit sauberen Allergenangaben erledigt den schriftlichen Weg elegant und ist in einer Kontrolle in zehn Sekunden vorzeigbar.

Die Zusatzstoff-Fußnoten. Neben den Allergenen läuft die typisch deutsche Kenntlichmachung: Farbstoff, Konservierungsstoff, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker, geschwefelt, geschwärzt, gewachst, Phosphat, Süßungsmittel, koffeinhaltig, chininhaltig. Üblich sind kleine Ziffern hinter dem Gericht plus eine Legende. Digital ist das sogar leichter als auf Papier, weil die Legende einen Klick entfernt liegen darf statt im Fußzeilen-Kleingedruckten.

Endpreise inklusive Umsatzsteuer (§ 3 PAngV). Auf der Karte steht das, was der Gast zahlt — keine Nettopreise, keine Pflichtgebühr, die erst unten auf der Rechnung auftaucht. Seit 1.1.2026 gelten 7 % auf Speisen in jedem Kanal, also im Haus, außer Haus und bei Lieferung, und 19 % auf Getränke. Kombi- und Menüpreise musst du in einen Speisen- und einen Getränkeanteil aufteilen. Wie du das sauber rechnest, klärst du mit deinem Steuerberater. Der Gast sieht auf der Karte ohnehin nur den Endpreis.

Das Preisverzeichnis vor oder am Eingang (§ 7 PAngV) — und deine QR-Speisekarte ersetzt es nicht. Der Aushang muss trotzdem hängen, gut lesbar, bevor jemand deinen Laden betritt. Tagesempfehlungen brauchen dort ebenfalls einen Preis. Bußgeld bis 25.000 € nach § 19 PAngV, durchgesetzt wird das in Deutschland aber meistens nicht vom Amt, sondern per Abmahnung durch Mitbewerber oder die Wettbewerbszentrale. Ein laminiertes A4-Blatt neben der Tür kostet 50 Cent. Mach es einfach.

Ein Impressum nach § 5 DDG. Deine digitale Speisekarte ist eine Webseite, also braucht sie ein Impressum: Name, Anschrift, Kontakt, Rechtsform, Vertretungsberechtigte und, falls vorhanden, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Ein Link in der Fußzeile der Karte genügt. Die Datenschutzerklärung gleich daneben.

Ein AVV nach Art. 28 DSGVO mit deinem Anbieter. Sobald deine QR-Speisekarte Gästedaten verarbeitet — Zugriffe, Bestellungen, IP-Adressen — brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter. Seriöse Anbieter haben ihn als PDF im Konto liegen. Wenn du beim Nachfragen ein Schulterzucken bekommst, ist das auch eine Antwort.

Und das Gäste-WLAN? Entspannt. Die Störerhaftung wurde 2017 abgeschafft, das Provider-Privileg steht heute in § 8 DDG. Du brauchst kein Login-Portal, keine Registrierung und keine Ausweiskopie. WLAN-Code drucken, hinstellen, fertig.

Eine ehrliche Einschränkung: Details unterscheiden sich je nach Bundesland und Betriebsart. Wenn du bei einem Punkt unsicher bist, ruf beim kommunalen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt an. Die Auskunft ist kostenlos und deutlich billiger als eine Nachbesserung.

Was es 2026 kostet, eine QR-Speisekarte zu erstellen

PostenTypische Kosten
Software für die QR-Speisekarte0–59 € im Monat, je nach Anbieter
QR-Code erzeugen0 € bei jedem brauchbaren Tool
Tischaufsteller für 20 Tische25–90 € einmalig
Vinyl-Tischaufkleber1–3 € pro Stück
Schaufenster-Aufkleber10–35 €
Grafiker fürs Layout0–200 €, optional

Die Software kann wirklich bei null liegen. Der Druck ist der Teil, um den du nicht herumkommst — und der ist einmalig, nicht monatlich.

Sieben Fehler, die eine QR-Speisekarte killen

  1. Auf ein PDF verlinken. Zoomen, ziehen, aufgeben. Lass es.
  2. Ein Code, der zu klein zum Scannen ist. Unter 2 cm auf der Tischkarte ist Ärger mit Ansage.
  3. Invertierte Farben — weißer Code auf schwarzer Karte. Sieht in der Designdatei toll aus und scheitert im Gastraum.
  4. Keine Anleitung. Ein nacktes Quadrat sagt niemandem etwas. Zwei Wörter lösen das.
  5. Glänzende Laminierung unter einem Spot.
  6. Den Gast ohne Empfang vergessen. Kellergewölbe mit einem Balken? Halt ein paar Papierkarten hinter dem Tresen bereit.
  7. Auf einer Plattform bauen, die zumacht. Frag am ersten Tag nach dem Datenexport, nicht an dem Tag, an dem die E-Mail kommt.

Häufige Fragen

Wie kann ich kostenlos eine QR-Speisekarte für mein Restaurant erstellen? Bau deine Karte auf einer kostenlosen Plattform für digitale Speisekarten auf und erzeuge dann einen dynamischen QR-Code, der auf deinen Speisekarten-Link zeigt. Ausdrucken, auf die Tische stellen, fertig. Nimm ein Tool ohne Artikel-Limit und ohne Wasserzeichen, dann kostet dich der ganze Vorgang nichts außer dem Druck.

Brauchen Gäste eine App, um eine QR-Speisekarte zu öffnen? Nein. Jede iPhone- und Android-Kamera der letzten Jahre liest QR-Codes von Haus aus. Wenn dein Setup verlangt, dass Gäste irgendetwas herunterladen, ändere das Setup — sonst verlierst du die meisten von ihnen.

Muss ich den QR-Code neu drucken, wenn sich Preise ändern? Nein, solange dein Code dynamisch ist und auf eine Seite zeigt, die dir gehört. Du änderst den Preis, und jeder gedruckte Code funktioniert weiter. Bei Codes, die auf eine Datei zeigen, sieht das anders aus.

Wie groß sollte ein QR-Code auf dem Restauranttisch sein? 3 bis 5 cm funktionieren für Tischaufsteller und gedruckte Karten gut. Die Faustregel: Ein Code wird aus etwa der zehnfachen Entfernung seiner eigenen Breite gescannt. Richte die Größe also nach der Entfernung aus, aus der die Leute wirklich scannen.

Ersetzt eine QR-Speisekarte den Preisaushang am Eingang? Nein. § 7 PAngV verlangt ein Preisverzeichnis vor oder am Eingang, und zwar so, dass man es lesen kann, bevor man reingeht. Ein QR-Code an der Tür erfüllt das nicht — der Aushang muss trotzdem hängen. Die digitale Karte kommt zusätzlich, nicht stattdessen.

Können Gäste über eine QR-Speisekarte bestellen und bezahlen? Bestellen ja, das haben viele kostenlose Tools an Bord. Die Kartenzahlung direkt vom Gästehandy ist eine eigene Funktion und in kostenlosen Tarifen deutlich seltener. Frag das gezielt ab, bevor du es jemandem versprichst.

Lohnen sich QR-Speisekarten 2026 noch? Ja, aber als Partner der Papierkarte, nicht als Ersatz. Am besten kommt bei Gästen die Mischung an: eine kurze gedruckte Karte für den Tisch plus ein Code für die volle Liste mit Fotos, Allergenen und weiteren Sprachen.

Woher weiß ich, ob Gäste wirklich scannen? Schau in die Auswertungen hinter der Karte — Besucher, geöffnete Kategorien, angesehene Produkte. Wenn die Scans niedrig sind, liegt es fast immer an Platzierung oder Größe, nicht an der Karte selbst.

Was, wenn ich auch Kasse und Bestellungen will, nicht nur die Karte? Das ist eine Nummer größer. Fang mit unserem Überblick zu kostenlosen Kassensystemen für Restaurants und Cafés an und lies dazu die versteckten Kosten bei Kassensystemen, nach denen du fragen solltest, bevor du irgendwo unterschreibst.


Die ehrliche Zusammenfassung: Eine QR-Speisekarte ist ein Link auf eine Liste deiner eigenen Gerichte. Das ist keine geniale Technik, das sollte nicht kompliziert sein, und 2026 sollte es auch keine Monatsrechnung tragen.

Gib ihr einen konzentrierten Vormittag. Inhalte rein, Kategorien kurz halten, Code groß genug und dunkel auf hell, auf einem alten Handy testen, einmal drucken. Preisaushang bleibt an der Tür, Allergene und Zusatzstoffe stehen sauber in der Karte, Impressum in die Fußzeile. Dann lass dir von den Auswertungen erzählen, was deine Gäste wirklich wollten — der Teil ist am Ende mehr wert als die Karte selbst. Wenn du Karte, Designer, Marken-Codes und Gästedaten ohne Rechnung willst: Tabres startet kostenlos und bleibt kostenlos.