Eine Restaurant-Website war mal Pflicht. 2026 öffnen die meisten deiner Gäste nie eine. Sie suchen am Handy, tippen auf deinen Google-Eintrag, suchen die Speisekarte und entscheiden in etwa acht Sekunden.
Kurze Antwort: Die meisten kleinen Restaurants und Cafés brauchen keine klassische Website mehr. Du brauchst drei Dinge — ein komplett ausgefülltes Google-Unternehmensprofil, einen digitalen Speisekarten-Link, der auf dem Handy schnell lädt, und überall dieselben Öffnungszeiten und Adressdaten. Die besten kostenlosen Alternativen 2026 sind eine digitale QR-Speisekarte mit eigenem kurzen Link, dein Google-Unternehmensprofil, eine Link-in-Bio-Seite, ein kostenloser Baukasten für eine Seite und eine eigene Domain, die auf deine Speisekarte zeigt. Eine echte Website willst du weiterhin, wenn du Events, Catering, Gutscheine oder Franchise verkaufst.
Der eine deutsche Haken: Egal welchen Weg du wählst — ein Impressum nach § 5 DDG brauchst du trotzdem. Mehr dazu weiter unten, denn hier holen sich jedes Jahr hunderte Betriebe eine Abmahnung.
Und der unangenehme Teil: Viele Betreiber zahlen 15 € im Monat für eine Seite, die 40 Besuche bekommt und eine PDF-Karte von vorletztem Winter zeigt.
Wofür eine Restaurant-Website eigentlich da ist
Ohne Designgerede erledigt eine Gastro-Website vier Aufgaben:
- Die Speisekarte zeigen. Das sind 80 % davon. Wahrscheinlich mehr.
- Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer zeigen. Das, was Leute checken, bevor sie losfahren.
- Eine Handlung ermöglichen. Bestellen, reservieren oder anrufen.
- Beweisen, dass es dich gibt und du geöffnet hast. Vertrauen, im Grunde.
Jetzt die ehrliche Frage: Welche dieser vier Aufgaben kann ein Google-Eintrag plus ein Speisekarten-Link nicht erledigen? Bei den meisten unabhängigen Betrieben lautet die Antwort: keine.
Google zeigt eine Karte und drei Einträge, bevor überhaupt eine Website auftaucht. Diese drei Plätze bekommen den Großteil der Klicks. Dein Eintrag ist heute das Schaufenster. Deine Website ist das Büro, in das niemand geht.
Was eine Restaurant-Website 2026 in Deutschland wirklich kostet
Legen wir echte Zahlen auf den Tisch, denn "mach halt eine Website" versteckt den Preis.
- IONOS MyWebsite: ab etwa 1 € im ersten Jahr, danach rund 10–15 € im Monat.
- Jimdo (Hamburg): kostenloser Tarif mit jimdosite.com-Adresse, bezahlte Tarife ab rund 9 € im Monat.
- Strato Homepage-Baukasten: ab rund 6–12 € im Monat.
- Wix und Squarespace: rund 15–20 € im Monat.
- Monatliche Zahlung kostet mehr. Die genannten Preise gelten meist bei Jahresvertrag. Monatlich zahlst du oft 20–40 % mehr.
- Agentur-Website: 2.000–10.000 € einmalig, plus Hosting und jede Änderung.
- Domain: eine
.dekostet rund 5–15 € im Jahr,.cometwa 10–20 €. - Ordentliche Foodfotos: 300–800 € für einen halben Shooting-Tag.
Eine Baukasten-Seite landet also bei rund 150–250 € im ersten Jahr. Eine Agenturseite kann mehr kosten als eine zweite Siebträgermaschine.
Aber Geld ist nicht der eigentliche Preis. Der eigentliche Preis ist die Pflege. Die Preise steigen im März, die Website zeigt im November noch die alten. Die Küche ändert die Karte, niemand hat den Login. So wird aus einer Website eine Belastung — sie fängt an, über dich zu lügen. Und in Deutschland ist das nicht nur peinlich: Falsche Preise auf der eigenen Seite sind ein PAngV-Verstoß und damit abmahnfähig.
Der deutsche Pflichtteil: Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheit
Diesen Abschnitt gibt es in keinem englischsprachigen Ratgeber, und er ist der wichtigste.
Impressum nach § 5 DDG. Jede geschäftsmäßige Online-Präsenz in Deutschland braucht ein Impressum — leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar, ständig verfügbar. Und "Online-Präsenz" heißt nicht nur Website. Das gilt auch für:
- deine digitale Speisekarte
- deine Link-in-Bio-Seite
- dein Instagram- und Facebook-Unternehmensprofil
- deinen Google-Eintrag, sofern du dort eine Website hinterlegst
Rein muss: vollständiger Name und Anschrift (kein Postfach), Rechtsform und Vertretungsberechtigte, Telefonnummer und E-Mail, Registergericht und Registernummer bei GmbH oder UG, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach § 27a UStG, sofern vorhanden, und bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten die zuständige Aufsichtsbehörde. Als Gastronomiebetrieb gehört außerdem ein Hinweis auf die EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung beziehungsweise eine Erklärung zur Verbraucherschlichtung dazu.
Ein fehlendes Impressum ist der häufigste Abmahngrund für kleine Betriebe. Kostenpunkt für eine Abmahnung: typischerweise 200 bis 1.500 €. Ein Impressum zu schreiben dauert zehn Minuten.
Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO. Sobald deine Seite Daten verarbeitet — und das tut jeder Webserver über Logfiles —, brauchst du eine Datenschutzerklärung. Kostenlose Generatoren gibt es reichlich; für einen kleinen Betrieb reicht das in der Regel.
Cookie-Banner: oft nicht nötig. Nach § 25 TDDDG brauchst du nur dann eine Einwilligung, wenn du auf das Endgerät des Gastes zugreifst — also Cookies setzt oder ausliest. Eine rein serverseitige, aggregierte Zählung braucht keine Einwilligung. Heißt: Vor deiner Speisekarte muss kein Banner stehen, wenn dein Anbieter sauber arbeitet. Frag einmal nach.
Barrierefreiheit (BFSG). Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es betrifft unter anderem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr — also zum Beispiel Online-Bestellung. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Ob dein Betrieb unter die Ausnahme fällt, hängt an diesen Zahlen. Wenn du drüber liegst und online bestellen lässt, lass das einmal prüfen — die Regeln sind neu, und die Auslegung entwickelt sich noch.
Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Für jedes Cloud-Tool, das Gästedaten verarbeitet — Speisekarte, Bestellsystem, Reservierung —, brauchst du einen AVV. Seriöse Anbieter stellen ihn auf Anfrage bereit oder haben ihn im Konto hinterlegt.
Klingt nach viel. Ist es nicht: Impressum, Datenschutzerklärung und ein AVV sind an einem Nachmittag erledigt und danach jahrelang Ruhe.
Die 5 besten kostenlosen Alternativen zur Restaurant-Website
1. Ein digitaler Speisekarten-Link — das Nächstbeste zur Website
Das ist die stärkste kostenlose Option, und die meisten Betreiber überspringen sie.
Eine digitale Speisekarte lebt unter einem eigenen Link, zum Beispiel tabres.com/deincafe. Sie öffnet sich sofort am Handy, zeigt Fotos, Preise, Beschreibungen, Größen, Extras und Allergene, und du änderst sie in Sekunden vom Telefon aus. Derselbe Link funktioniert als QR-Code auf dem Tisch, in deiner Instagram-Bio und in deinem Google-Eintrag.
Warum das für die meisten Betriebe besser ist als eine Website:
- Es beantwortet die eine Frage, die Gäste wirklich haben.
- Es ist in Sekunden aktualisiert, nicht in einem Support-Ticket.
- Es braucht keine Designkenntnisse und keinen Dienstleister.
- Gute Systeme zeigen dir, was Gäste angeschaut — und woran sie vorbeigescrollt sind.
- Es gibt kostenlose, die kein fremdes Logo auf dein Essen stempeln. Siehe unsere Übersicht der kostenlosen QR-Karten-Generatoren und was eine QR-Speisekarte wirklich kostet.
Für den deutschen Markt gehört noch etwas auf die Checkliste: Die Karte muss 14 Allergene pro Gericht tragen (LMIDV), ein Feld für die Zusatzstoff-Fußnoten haben, Endpreise nach § 3 PAngV anzeigen und ein Impressum eingebaut haben. Und ganz wichtig: Eine QR-Karte ersetzt das Preisverzeichnis am Eingang nach § 7 PAngV nicht. Das muss weiterhin an oder in deinem Eingangsbereich hängen.
Vorsicht bei: Kartentools, die pro Filiale abrechnen, die Zahl der Gerichte deckeln oder einen Prozentsatz nehmen, wenn ein Gast bestellt. Dieser Prozentsatz ist der eigentliche Preis.
Wenn du schon eine PDF-Karte hast, fängst du nicht bei null an. Hier ist der Weg, aus einem PDF eine digitale Speisekarte zu machen.
2. Google-Unternehmensprofil — die Startseite, die dir schon gehört
Dein Google-Eintrag ist kostenlos, rankt schon, und schlägt deine Website bei den Aufrufen fast immer. Behandle ihn wie deine echte Startseite.
Füll jedes einzelne Feld aus. Nicht die meisten — jedes.
- Kategorien (Haupt- plus Nebenkategorien), vollständige Adresse, Telefon und exakte Öffnungszeiten.
- Sonderöffnungszeiten für Feiertage. Dieses eine Feld erspart dir wütende Bewertungen.
- Das Feld Speisekarten-Link. Zeig auf deine digitale Karte, nicht auf ein PDF.
- Attribute: Außenbereich, vegane Gerichte, barrierefreier Zugang, hundefreundlich, WLAN.
- Fotos, und zwar viele. Aktuelle schlagen hübsche.
- Fragen und Antworten — stell und beantworte deine häufigsten Fragen selbst. Parken, Kinder, Allergien, Reservierung.
- Bewertungen. Antworte auf alle, und zwar schnell. Hier steht, wie schnell du reagieren solltest und wie du auf schlechte antwortest.
Nicht nur Google. In Deutschland gibt es zwei weitere Karten, die zählen. Apple Karten über Apple Business Connect (kostenlos) erreicht alle iPhone-Nutzer. Und HERE Maps ist die Kartenbasis in den Navis von VW, BMW und Mercedes — wer im Auto nach einem Restaurant sucht, sucht oft dort. Beide Einträge sind kostenlos und in 20 Minuten gepflegt.
Eine Warnung aus der jüngeren Vergangenheit. Google hat Unternehmen früher eine kostenlose automatische Website unter .business.site gebaut. Im März 2024 wurde das abgeschaltet, im Juni endeten die Weiterleitungen. Millionen kleine Betriebe hatten plötzlich eine 404-Seite. Die Lehre: Kostenlos ist super, aber besitze den Link, den du druckst. Mehr zum Gefundenwerden in warum dein Restaurant nicht auf Google Maps auftaucht.
3. Eine Link-in-Bio-Seite
Wenn der Großteil deiner Sichtbarkeit über Instagram oder TikTok läuft, ist dein Bio-Link wichtiger als jede Startseite. Eine Link-in-Bio-Seite gibt dir eine Adresse, unter der Karte, Anfahrt, Öffnungszeiten und Anrufbutton liegen.
Halt sie kurz. Drei oder vier Buttons, nicht zwölf. Follower wollen die Karte, die Adresse und die heutigen Öffnungszeiten — in dieser Reihenfolge.
Zwei Dinge prüfen, bevor du dich festlegst. Erstens die Gebühren: Manche bekannten Link-Tools nehmen in der kostenlosen Version 9 bis 12 % von jedem Verkauf über die Seite, zusätzlich zu den Zahlungsgebühren. Bei 1.000 € Vorbestellungen sind das 90 bis 120 €. Zweitens das Impressum — auch auf einer Link-in-Bio-Seite ist es Pflicht. Die Optionen haben wir in Top 5 kostenlose Link-in-Bio-Tools für Restaurants und Cafés verglichen.
4. Ein kostenloser Baukasten für eine einzelne Seite
Manchmal willst du etwas, das aussieht wie eine Website. Gut — das bekommst du für 0 €.
- Jimdo (kostenlos) — deutscher Anbieter aus Hamburg, deutschsprachiger Support, Adresse endet auf
jimdosite.com, mit Jimdo-Hinweis auf der Seite. Praktisch: Der Impressum-Assistent ist eingebaut. - Carrd — bis zu 3 Seiten kostenlos unter einer
carrd.co-Adresse, kleines Badge, keine Formulare oder Statistiken im Gratistarif. Bezahlt rund 19 € im Jahr, also unter 2 € im Monat. - WordPress.com kostenlos — eine echte Seite unter einer
wordpress.com-Adresse, mit deren Werbung. - Wix kostenlos — voller Baukasten, aber Wix-Adresse und Wix-Werbebanner oben auf der Seite.
Alle vier machen dasselbe: eine scrollende Seite mit Fotos, einer kleinen Geschichte, Öffnungszeiten und einem großen Button zu deiner Karte. Für ein Nachbarschaftscafé reicht das wirklich.
Der Haken ist immer derselbe. Kostenlos heißt fremder Name in deiner Adressleiste und meist ein Badge unter deinem Essen. Was sich ein bisschen anfühlt, als würdest du dein eigenes Lokal mieten.
5. Deine eigene Domain, die auf die Speisekarte zeigt
Das ist der Trick, über den niemand redet, und mein Favorit.
Kauf deincafe.de für rund 8 € im Jahr. Dann leite sie direkt auf deinen digitalen Speisekarten-Link weiter. Gäste tippen deinen Namen, landen auf deiner Karte, und merken nie, dass dahinter keine Website steckt.
Du bekommst die professionelle Adresse, die druckbare URL und null monatliche Kosten. E-Mail unter deiner Domain kannst du später für rund 3–6 € im Monat dazunehmen, wenn du [email protected] auf die Visitenkarte willst.
Gesamtkosten: ein Kaffee im Jahr. Achte nur darauf, dass das Impressum auf der Zielseite steht.
Kurzvergleich
| Kostenlose Alternative | Echte Kosten | Fremdes Branding | Karte eingebaut | Impressum möglich | Passt zu |
|---|---|---|---|---|---|
| Digitaler Speisekarten-Link | 0 € | Je nach Tool | Ja, vollständig | Ja, bei guten Tools | Fast jedem Betrieb |
| Google-Unternehmensprofil | 0 € | Google, klar | Nur Link | Nein, nur Verweis | Wirklich allen |
| Link-in-Bio-Seite | 0 €, aber Verkaufsgebühren prüfen | Meist ja | Selten | Meist als Extra-Link | Instagram-lastigen Läden |
| Kostenloser Baukasten | 0 € | Ja, Adresse und Badge | Nein | Ja | Wer ein "Website"-Gefühl will |
| Eigene Domain → Karte | ca. 8 € im Jahr | Keins | Über dein Kartentool | Über die Zielseite | Allen, die ihre URL drucken |
Preise und Gebühren ändern sich schnell. Schau auf die Preisseite des Anbieters, bevor du unterschreibst.
Wann du wirklich noch eine echte Website brauchst
Ich bin nicht gegen Websites. Ich bin gegen bezahlte Broschüren, die niemand liest. Es gibt echte Fälle, in denen sich eine richtige Seite auszahlt:
- Events, Räume mieten und Catering. Größere Anfragen brauchen Seiten, Pakete, Galerien und ein ordentliches Anfrageformular.
- Gutscheine und Merchandise. Wer etwas verkauft, das versendet wird, braucht einen Checkout, den er kontrolliert.
- Betriebe mit mehreren Standorten. Ab drei oder vier Filialen brauchst du einen Ort, der die Marke erklärt und jeden Standort listet. Wie du das angehst, steht in Expansion auf mehrere Standorte.
- Personal in größerem Umfang suchen. Eine Karriereseite spart dir hundert Direktnachrichten.
- Inhalte und lokale Suchmaschinenoptimierung. Wenn du Rezepte, Guides oder Beiträge über dein Viertel schreibst, brauchst du eine Seite dafür.
- Franchise oder Investorensuche. Wer Geld gibt, erwartet eine Website. Verständlich.
Wenn nichts davon auf dich zutrifft, ist das Geld in Fotos, Verpackung oder einen guten Schulungstag besser angelegt. Mehr Ideen in Restaurant-Marketing, das wirklich funktioniert.
Die 2026er-Wendung: KI ist die neue Eingangstür
Das hat sich in den letzten 18 Monaten geändert, und es zählt mehr als jeder Designtrend.
Menschen fragen inzwischen ChatGPT, Gemini und Perplexity, wo sie essen sollen. Rund jede fünfte Person nutzt bereits KI-Werkzeuge für die Suche nach einem Lokal, und fast die Hälfte sagt, sie werde das dieses Jahr häufiger tun. KI-Antworten nennen meist nur zwei bis fünf Läden. Das ist eine kürzere Liste als Googles Top drei.
Die schlechte Nachricht: Ein Bericht vom Mai 2026 fand, dass 83 % der Gastronomiebetriebe nie in KI-Empfehlungen auftauchen — obwohl 86 % bei Google gelistet sind. Gelistet zu sein ist nicht dasselbe wie empfohlen zu werden.
Die gute Nachricht: KI-Modelle interessieren sich nicht für dein Hero-Video oder deinen Parallax-Effekt. Sie lesen Daten. Saubere, konsistente, maschinenlesbare Daten.
Was dir wirklich hilft, empfohlen zu werden:
- Überall derselbe Name, dieselbe Adresse, dieselbe Telefonnummer. Google, Apple Karten, HERE, Instagram, Lieferportale, Branchenverzeichnisse. Jede Abweichung ist ein Grund, dich zu überspringen.
- Eine Karte als echter Text, nicht als Bild. Ein PDF oder ein JPG deiner Karte ist für KI unsichtbar. Eine textbasierte digitale Karte ist lesbar.
- Konkrete Wörter auf der Seite. "Glutenfreie Sauerteigpizza in Köln-Ehrenfeld" wird empfohlen. "Leidenschaft für Qualität" nicht.
- Strukturierte Daten — Restaurant-, Menu- und FAQ-Schema. Das ist der technische Hebel, der einer KI saubere Fakten liefert. Die meisten Kartenplattformen und Baukästen können das, also frag nach.
- Allergene und Ernährungsangaben sauber gelistet. Genau danach filtern Leute in einer KI-Anfrage.
- Frische Bewertungen mit Details. Das stärkste Vertrauenssignal, das eine KI hat. Hier steht, wie du mehr Google-Bewertungen bekommst — und zwar ohne dafür zu bezahlen, denn gekaufte Bewertungen sind in Deutschland ein UWG-Verstoß und abmahnfähig.
Die Frage ist also nicht mehr "brauche ich eine Website?". Sie lautet: "Sind meine Informationen sauber genug, dass eine Maschine sie wiederholen kann?"
Deine Website an einem Nachmittag ersetzen
Acht Schritte. Kaffee optional, aber empfohlen.
- Bau zuerst die digitale Karte. Echte Kategorien, echte Preise, ein Foto pro Star-Gericht. Lass die Fotos weg, auf die du nicht stolz bist — so fotografierst du Speisen, die verkaufen.
- Ergänze Allergene und Zusatzstoff-Fußnoten. Das ist Pflicht nach LMIDV — und nebenbei kostenlose Sichtbarkeit bei Suche und KI.
- Setz Impressum und Datenschutzerklärung. Auf die Karte, die Link-in-Bio-Seite und jedes Social-Profil. Zehn Minuten, dann ist der häufigste Abmahngrund erledigt.
- Übernimm und füll dein Google-Unternehmensprofil. Jedes Feld. Karten-Link rein. Dann dasselbe bei Apple Business Connect und HERE.
- Kauf deine Domain und leite sie auf deine Karte weiter.
- Aktualisiere jedes Profil — Instagram-Bio, TikTok, Facebook, Lieferportale — mit demselben Link und identischen Öffnungszeiten.
- Druck einen QR-Code für Tür und Tische. Gebrandet, kein graues Quadrat. Unser Guide zum kostenlosen QR-Code-Generator hat die Größen, die zuverlässig scannen — für Tischaufsteller sind das 4 bis 5 cm.
- Schau nach 30 Tagen in die Zahlen. Woher kamen die Besucher? Was haben sie geöffnet? Woran sind sie vorbeigescrollt, ohne zu tippen? Der letzte Punkt ist der nützlichste Satz, den deine Karte dir je sagen wird.
Und dann halt es lebendig. Eine wöchentlich gepflegte Karte schlägt eine schöne Website, die nie aktualisiert wird.
Häufige Fragen
Braucht ein Restaurant 2026 eine Website? Die meisten kleinen Restaurants und Cafés nicht. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil plus ein schneller digitaler Speisekarten-Link deckt ab, wonach Gäste tatsächlich suchen. Eine echte Website brauchst du für Events, Catering, Gutscheine oder mehrere Marken.
Was ist die beste kostenlose Alternative zu einer Restaurant-Website? Eine digitale Speisekarte mit eigenem kurzen Link. Sie beantwortet die Kartenfrage, ist in Sekunden aktualisiert, funktioniert als QR-Code und als Bio-Link und kostet auf der richtigen Plattform nichts.
Brauche ich ein Impressum, wenn ich gar keine Website habe? Ja, sobald du irgendeine geschäftsmäßige Online-Präsenz hast — digitale Speisekarte, Link-in-Bio-Seite, Instagram- oder Facebook-Unternehmensprofil. Die Pflicht steht in § 5 DDG. Ein fehlendes Impressum ist der häufigste Abmahngrund für kleine Betriebe.
Reicht ein Google-Unternehmensprofil allein? Fast. Es erledigt Sichtbarkeit, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen hervorragend. Was es nicht gut kann, ist eine vollständige Karte mit Fotos und Preisen zeigen — also kombinier es mit einem Karten-Link im dafür vorgesehenen Feld. Und trag dich zusätzlich bei Apple Karten und HERE Maps ein.
Kann ich einfach eine PDF-Karte in meinem Eintrag verlinken? Kannst du, aber lass es. PDFs muss man zoomen, sie laden am Handy langsam, und KI-Suche kann sie nicht lesen. Eine textbasierte digitale Karte rankt und wird empfohlen. Ein PDF liegt nur rum.
Was kostet eine Restaurant-Website in Deutschland? Baukästen liegen bei rund 6–20 € im Monat im Jahrestarif, also grob 100–250 € im Jahr plus Domain. Agenturseiten starten meist bei rund 2.000 €. Monatliche Zahlung schlägt oft 20–40 % drauf.
Schadet es meinem Google-Ranking, wenn ich keine Website habe? Bei lokalen Suchanfragen kaum. Dein Eintrag, deine Bewertungen, deine Kategorien und konsistente Daten machen die Arbeit. Eine Website hilft vor allem bei nicht-lokalen Suchen wie Rezepten oder Catering.
Wie komme ich in die Empfehlungen von ChatGPT? Halt Name, Adresse und Öffnungszeiten überall identisch, veröffentliche deine Karte als echten Text, liste Allergene und Ernährungsoptionen, nutze Restaurant- und Menu-Schema und sammle laufend frische, detaillierte Bewertungen.
Und wie nehme ich Bestellungen ohne Website an? Eine digitale Karte mit Gastbestellung deckt Restaurant, Abholung und Lieferung über deinen eigenen Link ab — ohne Plattformprovision. Rechne das gegen die echte Mathematik der Lieferplattformen, bevor du bei Lieferando unterschreibst.
Es läuft auf Folgendes hinaus. Noch nie ist jemand an einem Restaurant vorbeigelaufen, hat sein Handy gezückt und gedacht: "Hoffentlich haben die eine wunderschön gestaltete Website."
Die Leute wollen die Karte, den Preis, die Öffnungszeiten und einen Grund reinzugehen. Gib ihnen das über einen Link, der immer funktioniert, halt deinen Google-Eintrag makellos, setz dein Impressum, und steck die gesparten 250 € in bessere Fotos oder ein Essen mit deinem Team.
Wenn du eine kostenlose digitale Speisekarte mit eigenem kurzen Link, gebrandeten QR-Codes, 15 Allergenen pro Gericht und echten Gäste-Statistiken willst: Tabres kostet nichts — kein Abo, keine Gebühr pro Filiale, keine Beteiligung an deinem Umsatz. Unsere ehrliche Begründung steht in Warum Tabres kostenlos ist.