Zwei Restaurants in derselben Straße können exakt dieselbe QR-Speisekarte betreiben. Das eine zahlt 0 € im Jahr. Das andere 1.700 €. Gleicher Code, gleiche Gäste, gleiches Essen.
Die kurze Antwort: Eine QR-Speisekarte kostet 0 € bis 49 € im Monat für die Software, plus einmalig 40 € bis 200 € für Tischaufsteller, Aufkleber oder Ständer. Ein kleines Café gibt im ersten Jahr realistisch 40 € bis 300 € aus. Ein Restaurant mit 25 Tischen auf einer kostenpflichtigen Plattform zahlt 500 € bis 850 € im Jahr — jedes Jahr. Der größte Kostenblock ist aber gar nicht das Abo, sondern die Provision von 5 % bis 15 %, die manche Bestellplattformen auf jede Bestellung über den Code nehmen. Diese eine Zeile kann teurer sein als alles andere zusammen. Und die ehrliche Wahrheit: Die Softwarezeile ist die einzige, die dauerhaft bei 0 € liegen kann, denn ein QR-Code ist ein Link und eine Speisekarte eine Liste deiner eigenen Gerichte.
Gehen wir jede Position mit echten Zahlen für 2026 durch.
Was kostet eine QR-Speisekarte im Monat?
Das nimmt der Markt aktuell pro Standort, vor Druckkosten und vor Bestellgebühren:
| Anbieter | Software pro Monat | Kostenlose Stufe? | Der Haken |
|---|---|---|---|
| Tabres | 0 € | Ja, vollständig | Keine Karte, keine Grenzen, keine Gebühr pro Filiale |
| Menubly | 0 € oder ca. 9 € | Ja | Fremdes Branding bleibt auf der Gratis-Stufe |
| MenuTiger | 0 € oder ca. 16–110 € | Ja, begrenzt | 7 Kategorien, ca. 200 QR-Bestellungen im Monat |
| Square Online | 0 € oder ca. 29 € | Ja | An Square-Zahlungen gebunden |
| Uniqode (Beaconstac) | ca. 5–95 € | Nur Test | Preis pro dynamischem Code |
| QR Code Generator PRO | ca. 15–40 € | Nur Test | Deine Codes sterben, wenn du aufhörst zu zahlen |
| GloriaFood | 0 € Karte, ab ca. 29 € Bestellung | Teilweise | Bestellung und Zahlung sind der bezahlte Teil |
| orderbird / gastronovi | Modul im Kassenpaket | Nein | Nur sinnvoll, wenn du dort ohnehin die Kasse hast |
Drei Dinge fallen auf.
Erstens bedeutet "kostenlos" in dieser Branche mindestens vier verschiedene Dinge: kostenlos mit harten Grenzen, kostenlos mit fremdem Logo auf deiner Karte, kostenloses Anschauen bei bezahlter Bestellung, und eine 14-Tage-Testphase im Gratis-Kostüm. Zwischen den ersten drei und dem echten Gratis liegen mehrere hundert Euro im Jahr.
Zweitens ist der Listenpreis selten der Endpreis. Aus 19 € werden 38 €, sobald du eine zweite Filiale hast, und 58 €, wenn du Auswertungen dazubuchst.
Drittens ist die scheinbar günstigste Variante — niedrige Grundgebühr plus Provision — meist die teuerste, die du wählen kannst. Dazu gleich mehr.
Die 4 echten Kostenblöcke
Vergiss die Preisseiten kurz. Jede QR-Speisekarte hat genau vier Kostenblöcke.
- Die Software — die Plattform, die deine Karte hostet und den Code erzeugt. 0 € bis 49 € im Monat.
- Der Druck — Tischaufsteller, Aufkleber, Ständer, Türaufkleber. Einmalig 40 € bis 200 €, danach kleine Nachbestellungen.
- Deine Zeit — Karte eintippen, Fotos machen, Code testen. 2 bis 6 Stunden beim Einrichten.
- Das laufende Rinnsal — Provisionen, Filialgebühren, Nachdrucke und die Kosten einer veralteten Karte.
Die meisten planen die ersten beiden ein und werden von den letzten beiden überrascht. Der Reihe nach.
Kostenblock 1: Das Abo
Das steht auf der Rechnung, deshalb bekommt es alle Aufmerksamkeit. Kostenpflichtige QR-Karten-Plattformen liegen 2026 meist zwischen 19 € und 49 € im Monat pro Standort. Also 228 € bis 588 € im Jahr für ein Restaurant.
Eine Einordnung, die Betriebe hilfreich finden: Teil die Monatsgebühr durch deine Tischzahl.
- Ein Tarif für 39 € auf 20 Tische sind 1,95 € pro Tisch und Monat.
- Derselbe Tarif auf 6 Tische in einem kleinen Café sind 6,50 € pro Tisch.
Kleine Betriebe bekommen bei QR-Karten fast immer den schlechteren Deal, weil die Gebühr sich nicht nach deiner Größe richtet. Ein Café mit sechs Tischen zahlt ungefähr dasselbe wie ein Bistro mit 60 Plätzen.
Und frag dich, wofür du zahlst. Eine Karten-Seite zu hosten kostet eine Plattform Centbeträge. Du bezahlst in Wahrheit den Karteneditor, die Gestaltungsmöglichkeiten, die Auswertungen und den Support. Das ist etwas wert — aber keine 600 € im Jahr, nicht im Jahr 2026.
Kostenblock 2: Der Druck
Daran denkt niemand, bis die Codes fertig sind und nichts da ist, worauf man sie kleben kann. Echte deutsche Preise für 2026:
| Was du druckst | Typischer Preis | Anmerkung |
|---|---|---|
| Vinyl-Aufkleber, 5 × 5 cm, 50 Stück | 20–35 € | Günstigste Variante, sieht auch so aus |
| Acryl-Tischaufsteller A7, 20 Stück | 45–80 € | Etwa 2,50–4 € pro Stück, der Standard |
| Holz- oder Metallständer | 4–10 € pro Stück | Für gehobene Häuser |
| Laminierte Tischkarten A6, 50 Stück | 35–55 € | Einlage leicht austauschbar |
| Fenster- oder Türaufkleber | 8–20 € pro Stück | Stark für Abholung und Passanten |
| Individuell bedruckte Tischaufsteller | 1,50–3 € pro Stück | Gestaltungskosten kommen dazu, wenn du es nicht selbst machst |
Ein Restaurant mit 20 Tischen gibt dafür einmalig etwa 80 € bis 150 € aus. Rechne 20 € bis 40 € im Jahr für die dazu, die bekleckert, mitgenommen oder von gelangweilten Kindern abgepult werden.
Zwei Druckfehler kosten echtes Geld:
- Zu klein gedruckt. Ein Code unter etwa 3 cm auf einem Tischaufsteller sorgt den ganzen Abend für Beschwerden. Als Richtwert: Tischaufsteller 4 bis 5 cm, Karte oder Rechnungsmappe 2,5 bis 4 cm, Theke 4 bis 6 cm, Schaufenster 15 bis 25 cm, Plakat 25 bis 30 cm. Und zur Auflösung: Druckgröße in Zentimetern × 120 = Pixelbreite. Die vollständige Tabelle steht in unserem Ratgeber zur QR-Code-Druckgröße.
- Einen statischen Code gedruckt. Zeigt der Code direkt auf eine feste Adresse und diese Adresse ändert sich jemals, wandert jeder Aufsteller in den Müll. Das sind 150 €, weil eine Einstellung falsch war.
Kostenblock 3: Deine Zeit
Eine Karte mit 60 Positionen einzutippen dauert auf jeder Plattform etwa 1,5 bis 3 Stunden. Fotos kommen dazu — rechne 10 bis 15 Minuten pro Gericht, wenn du selbst fotografierst, oder 300 € bis 1.200 €, wenn du jemanden beauftragst.
Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 25 € sind das 40 € bis 75 € an Arbeitszeit. Nicht viel, aber es ist der Grund, warum Karten monatelang halbfertig liegen bleiben.
Zwei Dinge verkürzen das deutlich. Ein PDF-Import, bei dem du deine aktuelle Karte hochlädst und die Plattform Kategorien, Namen und Preise herauszieht, macht aus Stunden Minuten. Und lass die Fotos am ersten Tag weg — eine Karte mit korrekten Preisen, die heute live ist, schlägt eine perfekte Karte, die im April startet.
Kostenblock 4: Wo das Geld wirklich hinfließt
Der wichtigste Abschnitt, und der, den keine Preisseite hat.
Provision auf Bestellungen — 5 % bis 15 %
Manche Bestellplattformen verlangen vorab wenig oder nichts und nehmen dann einen Anteil an jeder Bestellung über den Code. Klingt fair. Rechnen wir nach.
Ein Restaurant mit 300.000 € Jahresumsatz, bei dem 35 % der Bestellungen über die QR-Karte laufen, bei 7 % Provision:
300.000 € × 35 % × 7 % = 7.350 € im Jahr
Das ist kein Abo. Das ist ein Teilzeitgehalt. Und es wächst genau so schnell wie du, also in die falsche Richtung. Zum Vergleich: ein Festpreis von 39 € im Monat sind 468 € — der Abstand ist fast das Sechzehnfache.
Wenn dir eine Plattform eine Provision nennt, rechne sie immer erst in einen Jahresbetrag um, bevor du unterschreibst.
Gebühren pro Filiale
Die meisten Anbieter rechnen pro Standort ab. Eröffnest du eine zweite Filiale, verdoppelt sich die Rechnung. Eine Gruppe mit drei Standorten zahlt bei einem 29-€-Tarif 1.044 € im Jahr statt 348 €. Wer mehrere Betriebe hat, fragt das vor der Demo, nicht danach. Es gehört auch zu den Problemen, die Mehrfilialsysteme leise sprengen.
Wasserzeichen entfernen
Gratis-Stufen, die ein fremdes Logo neben dein Essen setzen, verkaufen dir deine eigene Marke zurück. Das Entfernen ist meist die erste Bezahlstufe, etwa 9 € bis 19 € im Monat — also 108 € bis 228 € im Jahr, damit ein Logo verschwindet.
Grenzen bei Scans und Artikeln
"Kostenlos bis 200 Scans im Monat" klingt großzügig, bis ein guter Samstag kommt. Ein Betrieb mit 20 Tischen, der abends zweimal belegt, knackt 200 Scans in drei Tagen. Bei Artikelgrenzen dasselbe: 7 Kategorien mal 7 Positionen sind 49 Produkte, und eine normale Cafékarte mit Kaffee, Kaltgetränken, Frühstück, belegten Broten, Kuchen und Tagesangeboten ist in Woche eins darüber.
Ablaufende Codes und Abhängigkeit
Das ist der brutalste Punkt. Test-QR-Codes hören auf zu funktionieren, wenn die Testphase endet, und Codes bei manchen Bezahlanbietern sterben, wenn du kündigst. Deine Karte geht dann nicht nur offline — jeder gedruckte Code im Haus wird zu Müll. Das sind Plattformgebühr plus Nachdruck plus ein Abend voller verwirrter Gäste. Wir haben aufgeschrieben, warum QR-Codes aufhören zu funktionieren und ob sie ablaufen.
Bevor du irgendetwas druckst, stell eine Frage: Wenn ich aufhöre zu zahlen — funktioniert mein Code weiter? Die Antwort sagt dir, was du wirklich kaufst.
Der Preis veralteter Preise
Am unauffälligsten, über die Zeit am teuersten. Dein Lieferant erhöht im März das Hähnchen um 12 %. Deine Karte sagt weiterhin 16,50 €, bis du dazu kommst. Bei 30 Tellern pro Abend sind 1,80 € Differenz 1.620 € in einem einzigen Quartal.
Eine digitale Karte nimmt diese Verzögerung komplett raus — du änderst den Preis um 9 Uhr und mittags ist er live. Das ist die einzige Stelle, an der eine QR-Karte nicht nur weniger kostet als Papier, sondern aktiv Geld verdient.
Die deutschen Pflichtangaben, die keine App ersetzt
Das ist der Teil, den englischsprachige Kostenrechner komplett auslassen — und er entscheidet, ob deine QR-Karte überhaupt zulässig ist.
- Das Preisverzeichnis am Eingang bleibt Pflicht. § 7 Preisangabenverordnung verlangt ein Verzeichnis der Preise vor oder am Eingang deines Betriebs, sodass Gäste sich vor dem Reingehen informieren können. Eine QR-Speisekarte ersetzt das nicht. Du brauchst weiterhin einen Aushang.
- Endpreise nach § 3 PAngV. Auf der Karte stehen Bruttopreise inklusive Umsatzsteuer. Seit dem 1.1.2026 gelten für Speisen 7 % und für Getränke 19 % — deine Kalkulation muss beides sauber trennen, Kombiangebote inklusive.
- 14 Allergene. Bei loser Ware verlangt die LMIDV die Allergeninformation entweder schriftlich oder mündlich — und mündlich nur dann, wenn eine schriftliche Dokumentation vorliegt und ein gut sichtbarer Hinweis darauf im Betrieb hängt. Eine digitale Karte ist dafür der bequemste Weg, weil sie beides gleichzeitig erledigt.
- Zusatzstoff-Kenntlichmachung. Die klassische Fußnotenlegende — mit Farbstoff, mit Konservierungsstoff, mit Geschmacksverstärker, geschwefelt und so weiter. Deine digitale Karte braucht ein Feld dafür.
- Impressum nach § 5 DDG. Eine digitale Speisekarte ist ein Telemedienangebot. Ohne Impressum ist sie abmahnfähig, und das ist einer der häufigsten Abmahngründe überhaupt.
- Kein Cookie-Banner nötig — wenn es richtig gebaut ist. Nach § 25 TDDDG braucht eine rein serverseitige, aggregierte Zählung ohne Zugriff auf das Endgerät keine Einwilligung. Fragt dein Anbieter trotzdem nach einem Banner vor der Speisekarte, arbeitet er mit Trackern, die du nicht brauchst.
- AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, falls über die Karte Bestellungen oder Gästedaten laufen.
Prüf diese Liste, bevor du einen Anbieter wählst. Ein Werkzeug, das die deutschen Pflichten nicht abbildet, ist unabhängig vom Preis unbrauchbar.
Echte Budgets: 3 Betriebe, erstes Jahr und danach
Zahlen ohne Kontext helfen nicht. So sehen drei reale Konstellationen aus.
Ein Café mit 6 Tischen
| Position | Kostenlose Route | Bezahlte Route |
|---|---|---|
| Software, Jahr 1 | 0 € | 19 €/Monat = 228 € |
| Tischaufsteller und Aufkleber | 45 € | 45 € |
| Türaufkleber | 12 € | 12 € |
| Einrichtungszeit | 2 Stunden | 2 Stunden |
| Jahr 1 gesamt | 57 € | 285 € |
| Jedes weitere Jahr | ca. 20 € | ca. 248 € |
Ein Restaurant mit 25 Tischen
| Position | Kostenlose Route | Bezahlte Route |
|---|---|---|
| Software, Jahr 1 | 0 € | 39 €/Monat = 468 € |
| Acrylständer (25) | 95 € | 95 € |
| Einlagen und Türaufkleber | 55 € | 55 € |
| Nachdrucke und Verluste | 35 € | 35 € |
| Jahr 1 gesamt | 185 € | 653 € |
| Jedes weitere Jahr | ca. 35 € | ca. 503 € |
Eine Gruppe mit 3 Filialen, 70 Tische
| Position | Kostenlose Route | Bezahlte Route |
|---|---|---|
| Software, Jahr 1 | 0 € | 29 € × 3 = 1.044 € |
| Ständer und Druck | 290 € | 290 € |
| Nachdrucke und Verluste | 90 € | 90 € |
| Jahr 1 gesamt | 380 € | 1.424 € |
| Jedes weitere Jahr | ca. 90 € | ca. 1.134 € |
Über fünf Jahre zahlt diese Gruppe auf der bezahlten Route rund 6.000 € und auf der kostenlosen etwa 740 €. Gleiche Karte, gleiche Codes, gleiche Tische.
Und in keiner dieser Tabellen steckt eine Bestellprovision. Nimm 7 % dazu, und die bezahlte Spalte ist kein Vergleich mehr, sondern eine Warnung.
Ist eine QR-Karte günstiger als gedruckte Karten?
Fast immer ja — aber nicht aus dem Grund, den alle nennen.
Gedruckte Speisekarten kosten je nach Ausführung 0,30 € bis 3 € pro Stück, und ein Betrieb mit 40 Karten und saisonalen Nachdrucken gibt im ersten Jahr 250 € bis 900 € aus. Die reine Druckersparnis ist also real, aber überschaubar.
Die größere Ersparnis liegt bei dem, was du dir nicht drucken kannst: keine Wartezeit bei Preisänderungen, keine gestrichenen Gerichte auf der Karte, kein separater Druck für jede Sprache, kein Nachdruck wegen eines geänderten Gerichts. Beide Formate haben wir in QR-Speisekarte gegen gedruckte Karte sauber verglichen.
Die ehrliche Antwort, bei der die meisten landen: QR-Karte betreiben, und 5 bis 10 gedruckte Karten am Empfang für Gäste bereithalten, die lieber Papier möchten. Dieser Stapel kostet etwa 15 € und beseitigt die einzige echte Beschwerde über QR-Karten.
Was solltest du 2026 zahlen?
Der Maßstab, ganz nüchtern:
- Software: 0 €. Eine Karten-Seite zu hosten und einen Code zu erzeugen ist keine teure Technologie mehr. Mehrere Plattformen verschenken das dauerhaft, ohne Grenzen und ohne Karte.
- Druck: einmalig 40 € bis 200 €, je nach Tischzahl und wie hochwertig die Ständer sein sollen.
- Provision: 0 %. Zahl nie einen Prozentsatz deines eigenen Umsatzes für einen Link.
- Gebühr pro Filiale: 0 €. Ein Betrieb, alle Standorte, ein Zugang.
- Deine Zeit: 2 bis 3 Stunden, oder unter einer Stunde, wenn die Plattform deine bestehende Karte aus einem PDF importiert.
Wenn ein Angebot deutlich darüber liegt, kaufst du dafür keinen besseren QR-Code. QR-Codes sind ein 30 Jahre alter Standard und alle identisch. Du kaufst einen schöneren Editor oder ein Vertriebsteam.
Genau das ist der Grund, warum Tabres kostenlos ist, und wir haben es vollständig aufgeschrieben in warum Tabres kostenlos ist: Eine QR-Speisekarte ist heute eine Selbstverständlichkeit, keine Erfindung. Karte, Gestaltung mit Farb- und Schriftauswahl, Codes mit deinem Logo, ein eigener Code je Tisch, beliebig viele Sprachen, Allergenangaben, Gastauswertungen und unbegrenzte Filialen kosten mit Absicht nichts. Abgerechnet werden nur KI-Credits, und auch nur, wenn du sie nutzt.
Wenn du vorher das Feld sehen willst, haben wir die Top 5 kostenlosen QR-Speisekarten-Generatoren mit ihren echten Grenzen aufgelistet.
So bekommst du eine QR-Speisekarte für 0 €
- Nimm eine Plattform ohne Kreditkarte bei der Anmeldung. Wenn ein Formular für ein "kostenloses" Produkt Kartendaten will, hast du eine Testphase gefunden.
- Importier oder tipp deine Karte ein. Lad dein aktuelles PDF hoch, falls unterstützt. Sonst zuerst Namen und Preise, Fotos später.
- Prüf, dass der Code dynamisch ist. Du musst das Ziel ändern können, ohne neu zu drucken. Das ist die wichtigste Frage überhaupt.
- Bring dein Branding auf den Code. Logo in die Mitte, deine Farben, ein Rahmen mit "Zur Speisekarte scannen". Bei guten Plattformen kostenlos. Hier steht, wie du ein Logo einfügst, ohne den Code zu zerstören.
- Druck in der richtigen Größe. Mindestens 4 cm auf Tischaufstellern, deutlich größer für Fenster und Plakate. Matt statt glänzend.
- Test auf drei Handys. Ein altes Android, ein neues iPhone und eins mit gesprungenem Display. Test bei gedämpftem Abendlicht, nicht um 11 Uhr am Fenster.
- Setz einen kurzen Link unter den Code. Manche Gäste scannen nicht.
deincafe.de/kartekostet nichts und rettet den Tisch. - Häng das Preisverzeichnis am Eingang aus. Pflicht nach § 7 PAngV, und die QR-Karte ersetzt es nicht.
- Leg 8 gedruckte Karten an den Empfang. Etwa 15 €. Beendet die Diskussion.
Ausgaben insgesamt: nur der Druck.
Häufige Fragen
Was kostet eine QR-Speisekarte im Monat? Zwischen 0 € und 49 € im Jahr 2026. Die meisten kostenpflichtigen Anbieter liegen bei 19 € bis 39 € pro Standort. Mehrere Plattformen sind dauerhaft kostenlos und ohne Grenzen, 0 € im Monat ist also eine echte Option und keine Testphase.
Sind QR-Speisekarten wirklich kostenlos? Manche schon. Achte auf vier falsche Varianten von kostenlos: harte Grenzen bei Artikeln oder Scans, ein fremdes Logo auf deiner Karte, kostenloses Anschauen bei bezahlter Bestellung, und eine 14-Tage-Testphase im Gratis-Kostüm. Es gibt echte Gratis-Plattformen, und die fragen nicht nach einer Kreditkarte.
Kostet das Erzeugen eines QR-Codes selbst Geld? Nein. Einen QR-Code zu erstellen war noch nie kostenpflichtig, das Format ist ein offener Standard. Bezahlt wird der dynamische Teil: das Ziel ändern zu können, die Karte dahinter zu hosten und Scans zu zählen.
Was kostet der Druck von QR-Codes für die Tische? Etwa 2,50 € bis 4 € pro Tisch für Acryl-Tischaufsteller, oder unter 1 € pro Tisch für Vinyl-Aufkleber. Ein Restaurant mit 20 Tischen gibt einmalig rund 80 € bis 150 € aus, plus 20 € bis 40 € im Jahr für Ersatz.
Ist eine QR-Karte günstiger als gedruckte Karten? Ja. Papier kostet im ersten Jahr 250 € bis 900 € und wiederholt sich jährlich. Eine QR-Karte auf einer kostenlosen Plattform kostet nur den Druck, meist unter 200 € einmalig. Die größere Ersparnis sind sofortige Preisänderungen, die Papier zu keinem Preis kann.
Was ist der teuerste Teil einer QR-Speisekarte? Die Bestellprovision, mit Abstand. Ein Anteil von 5 % bis 15 % kann bei 300.000 € Umsatz mehrere tausend Euro im Jahr kosten, während ein Festpreis bei etwa 600 € endet. Rechne jeden Prozentsatz erst in Euro pro Jahr um.
Muss ich einen neuen Code bezahlen, wenn sich die Karte ändert? Nein, solange dein Code dynamisch ist. Du änderst die Karte, und derselbe gedruckte Code zeigt sofort die neue Version. Ein statischer Code, der auf eine feste Datei zeigt, zwingt dich zum Nachdruck — deshalb sind statische Codes hier eine Scheinersparnis.
Was passiert mit meinen Codes, wenn ich aufhöre zu zahlen? Bei vielen kostenpflichtigen Plattformen funktionieren sie nicht mehr, und jeder gedruckte Code im Haus ist über Nacht wertlos. Frag das, bevor du druckst. Plattformen, die nichts berechnen, haben dieses Problem nicht.
Ersetzt eine QR-Speisekarte das Preisverzeichnis am Eingang? Nein. § 7 Preisangabenverordnung verlangt weiterhin einen Aushang vor oder am Eingang. Die digitale Karte ist eine Ergänzung, kein Ersatz.
Eine QR-Speisekarte sollte zu den günstigsten Dingen in deinem Betrieb gehören. Sie ist ein Link, eine Liste und ein gedrucktes Quadrat. Die Technik dahinter ist seit Jahren nichts Besonderes mehr, und der Marktpreis fällt seitdem Richtung null.
Plan also ehrlich. Leg 40 € bis 200 € für den Druck zurück, einen Nachmittag für die Einrichtung, und 0 € für die Software, bis dir jemand zeigt, was die Monatsgebühr wirklich kauft. Lehn Provisionen auf deinen eigenen Umsatz ab, lehn Gebühren pro Filiale ab, häng dein Preisverzeichnis an den Eingang und stell die eine Frage, die eine gute Plattform von einer teuren trennt: Wenn ich aufhöre zu zahlen, funktioniert mein Code dann noch?
Das gesparte Geld steckst du in bessere Tischständer. Die sehen die Gäste nämlich.