Eine digitale Speisekarte kostet die meisten Gastrobetriebe in Deutschland zwischen 19 und 59 € im Monat. Dabei ist ein QR-Code nur ein Link, und deine Speisekarte ist nur eine Liste mit deinem eigenen Essen. Mehrere hundert Euro im Jahr dafür — das muss 2026 nicht mehr sein.

Kurzfassung: Der beste kostenlose QR-Menü-Generator für Restaurants und Cafés ist 2026 Tabres — komplett kostenlos, ohne Limit bei den Gerichten, ohne fremdes Logo auf deiner Karte, ohne Gebühr pro Standort und ohne Kreditkarte bei der Anmeldung. Menubly ist die einfachste kostenlose Mini-Website mit Karte, MenuTiger erlaubt kostenloses Bestellen per QR-Code, solange du in engen Grenzen bleibst, Square Online lohnt sich, wenn du ohnehin mit Square kassierst, und der QR Menu Generator bringt eine schlichte Gerichteliste am schnellsten online.

Vorher aber der Teil, den englischsprachige Listen komplett auslassen. In Deutschland muss auf deiner Karte einiges drauf sein, was in den USA niemand verlangt. Diese Liste entscheidet oft schneller über ein Tool als jede Funktionsübersicht.

Zuerst die Pflichtangaben: was in Deutschland auf die digitale Karte gehört

Geh diese sechs Punkte durch, bevor du dich irgendwo anmeldest. Wenn ein Tool sie nicht sauber abbilden kann, machst du dir die Arbeit später von Hand — jeden Tag aufs Neue.

  • Die 14 EU-Allergene, pro Gericht. Die Liste steht in Anhang II der LMIV. Für lose Ware — und alles, was du am Tisch servierst, ist lose Ware — regelt in Deutschland die LMIDV, wie du informieren musst: schriftlich auf der Karte, oder mündlich, wenn im Betrieb eine schriftliche Dokumentation vorliegt und ein gut sichtbarer Hinweis darauf im Gastraum hängt. Ein Tool mit einem Allergen-Feld pro Gericht nimmt dir diese Arbeit ab. Ein Tool, das Allergene nur als Fließtext kann, nicht. Wie du das übersichtlich löst, ohne die Karte zuzumüllen, steht in unserer Anleitung zur Allergenkennzeichnung auf der digitalen Speisekarte.
  • Zusatzstoffe als Fußnoten-Legende. Die Klassiker: mit Farbstoff, mit Konservierungsstoff, mit Antioxidationsmittel, mit Geschmacksverstärker, geschwefelt, geschwärzt, gewachst, mit Süßungsmittel, koffeinhaltig. Du brauchst also pro Gericht ein Feld für Fußnoten und irgendwo auf der Karte einen Platz für die Legende.
  • Endpreise nach § 3 PAngV. Der Preis, den der Gast sieht, ist der Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer. Seit dem 1.1.2026 gelten in der Gastronomie 7 % auf Speisen und 19 % auf Getränke. Für den Gast ändert sich an der Karte nichts, für deine Kasse und deine Buchhaltung sehr wohl. Prüf, ob dein System beide Sätze pro Gericht sauber trennt — und klär die Zuordnung im Zweifelsfall mit deinem Steuerberater.
  • Das Preisverzeichnis am Eingang, § 7 PAngV. Das ist der Punkt, den fast alle übersehen. Ein Preisverzeichnis muss vor oder unmittelbar am Eingang aushängen, damit Leute von draußen sehen, was ein Essen und ein Getränk kosten. Eine QR-Speisekarte ersetzt diesen Aushang nicht. Ein laminiertes A4-Blatt neben der Tür kostet dich 50 Cent und löst das Thema.
  • Impressum nach § 5 DDG. Deine digitale Karte ist eine geschäftlich genutzte Website. Also braucht sie ein Impressum, erreichbar von der Karte aus — meist über einen Link im Fußbereich. Prüf, ob das Tool dafür überhaupt eine Seite oder ein Textfeld vorsieht.
  • AVV nach Art. 28 DSGVO. Der Anbieter verarbeitet Daten deiner Gäste. Du brauchst mit jedem Cloud-Dienst einen Auftragsverarbeitungsvertrag und solltest wissen, wo die Server stehen. Frag beides schriftlich ab, bevor du 200 Tischaufsteller druckst.

Und was passiert, wenn du das schleifen lässt? In Deutschland kommt selten das Amt zur Razzia. Es kommt ein Brief. Eine Abmahnung von der Wettbewerbszentrale oder von einem Mitbewerber, verbunden mit einer Unterlassungserklärung und Anwaltskosten. Bei Verstößen gegen die Preisangabenverordnung sieht § 19 PAngV zusätzlich ein Bußgeld von bis zu 25.000 € vor. Das ist der Höchstrahmen und nicht der Normalfall — aber ein Brief für ein paar hundert Euro tut in einem kleinen Café auch weh.

Zwei ehrliche Hinweise dazu. Erstens: Details unterscheiden sich je nach Bundesland und Betriebsart. Wenn du unsicher bist, ruf bei deiner Lebensmittelüberwachung an — die Auskunft ist kostenlos und dauert zehn Minuten. Zweitens: Alles, was mit Steuersätzen, Kasse und Belegen zu tun hat, gehört zu deinem Steuerberater, nicht in einen Blogartikel.

Was "kostenlos" bei einer QR-Speisekarte wirklich heißt

"Kostenlos" bedeutet ungefähr vier verschiedene Dinge, und drei davon enden mit einer Rechnung. Prüf vor der Anmeldung, welche Variante man dir anbietet.

  • Kostenlos mit harter Grenze. Du bekommst eine Karte, aber nur 7 Kategorien, oder 20 Gerichte, oder 200 Scans im Monat. Wächst du darüber hinaus, zahlst du.
  • Kostenlos mit fremdem Logo. Deine Gäste sehen die Marke eines anderen neben deinem Essen. Das Entfernen ist der Bezahltarif.
  • Karte kostenlos, Bestellen kostet. Ansehen ist gratis. Sobald ein Gast bestellen oder zahlen will, taucht eine Gebühr auf.
  • Wirklich kostenlos. Kein Limit, kein fremdes Branding, keine Gebühr. Selten, aber es gibt das.

Und dann gibt es noch "14 Tage kostenlos". Das ist eine Testphase, kein kostenloses Angebot. Wenn ein Formular nach deiner Kreditkarte fragt, kennst du die Antwort schon.

Wir haben die kostenlosen und kostenpflichtigen QR-Speisekarten-Tools an anderer Stelle nebeneinandergestellt. Hier geht es nur um die kostenlosen.

Worauf du bei einem kostenlosen QR-Menü-Generator achten solltest

Sieben Punkte. Sie kosten dich fünf Minuten und ersparen dir im schlimmsten Fall einen kompletten Nachdruck.

  • Statischer oder dynamischer Code. Ein statischer QR-Code enthält deine Adresse direkt. Er funktioniert für immer, aber das Ziel lässt sich nie mehr ändern. Ein dynamischer Code enthält eine Weiterleitung über den Server des Anbieters. Das Ziel kannst du ändern — dafür lebt der Code nur so lange, wie der Anbieter mitspielt.
  • Bleibt die Ziel-Adresse änderbar, ohne Gebühr? Manche Anbieter lassen dich den Link genau einmal kostenlos setzen und verlangen danach ein Abo, nur um ihn zu ändern. Genau daran hängt später deine gesamte gedruckte Ausstattung.
  • Die Testphasen-Falle. Viele "kostenlose" dynamische Generatoren schalten die Weiterleitung nach 14 Tagen ab. Deine gedruckten Codes sind dann tote Quadrate auf dem Tisch. Warum das so oft passiert, steht ausführlich unter warum QR-Code-Speisekarten plötzlich nicht mehr funktionieren.
  • Wasserzeichen und fremdes Branding. Ein fremdes Logo auf deiner Karte wirkt, als hättest du dein Restaurant gemietet. Gäste registrieren das, auch wenn sie nichts sagen.
  • Datenexport. Kommst du mit deiner Karte, deinen Fotos und deinen Bestelldaten wieder raus? Wenn die Antwort unklar ist, ist die Antwort nein.
  • Druckgröße. Faustregel für die Datei: Druckgröße in cm × 120 = benötigte Pixel. Ein 5 cm breiter Code auf dem Tischaufsteller braucht also mindestens 600 Pixel. Unter 2 x 2 cm solltest du nie drucken. Mehr dazu im Größen-Leitfaden für gedruckte QR-Codes.
  • DSGVO und Serverstandort. Wo liegen die Daten, und bekommst du einen AVV nach Art. 28 DSGVO? Bei kostenlosen Tools aus den USA oder Asien ist das die Frage, die du zuerst stellen solltest — und schriftlich.

1. Tabres — die stärkste kostenlose QR-Speisekarte insgesamt

Tabres steht vorne, weil es nichts zu kaufen und nichts zu überwachsen gibt. Kein Abo, keine Gebühr pro Standort, kein Limit bei den Gerichten, kein fremdes Logo auf deiner Karte, keine Kreditkarte bei der Anmeldung. Du registrierst dich mit einer E-Mail-Adresse und legst los.

Die Frage nach dem Haken ist berechtigt. Unsere ehrliche Antwort steht unter warum Tabres kostenlos ist: Eine QR-Speisekarte ist ein Link und eine Liste. Das war vor zehn Jahren clevere Technik, heute ist es Grundausstattung — und 40 € im Monat dafür sind schlicht nicht mehr fair.

Was du ohne Rechnung bekommst:

  • Eine echte Karte, kein PDF. Fotos, Beschreibungen, Preise, Varianten wie klein und groß, Extras, Portionsgrößen und ein kurzes Video pro Gericht.
  • Menü-Designer. 11 Farbregler, 5 Schriftgrößen, Abstände, dazu eigener Text für Kopf- und Fußbereich. Praktisch für Deutschland: In den Fußbereich passen die Zusatzstoff-Legende und der Link zum Impressum.
  • QR-Code-Studio. Codes mit deinem Logo in der Mitte, deinen Farben, einem Rahmen mit Aufforderung zum Scannen und fünf Exportgrößen — vom kleinen Web-Bild bis zur Großfläche. Es gibt auch einen WLAN-QR-Code, den Gäste lieben.
  • Beliebig viele Sprachen. Dieselbe Karte auf Deutsch, Englisch, Türkisch — mit eigenen Namen und Beschreibungen pro Sprache.
  • 15 Allergen-Felder pro Gericht. Damit sind die 14 EU-Allergene abgedeckt, und die Angabe wandert auf die Bestellzeile mit.
  • Ein QR-Code pro Tisch, damit ein Scan die Karte gleich mit Tisch 7 verknüpft.
  • Gäste-Statistiken. Du siehst, was Gäste überscrollt, geöffnet und in den Warenkorb gelegt haben. Das verschenkt sonst kaum jemand — und es verändert, wie du deine Karte schreibst.
  • Alte Karte aus dem PDF importieren. Hochladen, Sprache wählen, Kategorien und Preise kommen mit. Genau daran scheitert sonst jeder Wechsel.
  • Beliebig viele Standorte. Ein Café oder neun: gleicher Preis, nämlich null.

Die ehrlichen Grenzen. Gäste können ansehen und bestellen, aber nicht selbst mit Karte bezahlen — gezahlt wird weiter am Tisch oder an der Kasse. Einen Offline-Modus gibt es nicht, du brauchst also Internet. Und die Kassen-Seite ist nicht in jedem Land verfügbar, das solltest du für deinen Markt prüfen. Die Zusatzstoff-Fußnoten legst du dir über Beschreibung und Fußbereich selbst an; ein fertiges Feld dafür gibt es nicht. Und das Preisverzeichnis am Eingang nimmt dir ohnehin kein Tool ab — das druckst du selbst.

Bezahlen kannst du am Ende nur zusätzliche KI-Credits, und auch nur, wenn du KI-Funktionen nutzt. Nutzt du keine, zahlst du nichts.

Passt für: jedes Restaurant, Café oder jede Bar, die eine ordentliche Karte will und wachsen möchte.

2. Menubly — die einfachste kostenlose Mini-Website

Menubly baut auf einer schlichten Idee auf: Jeder Gastrobetrieb bekommt eine kleine Webseite mit seiner Karte darauf und einen QR-Code, der dorthin zeigt. Aufgesetzt ist das in einer Viertelstunde.

  • Der kostenlose Tarif deckt eine einfache Mini-Website, die Online-Karte, einen QR-Code und schlichtes Bestellen ab.
  • Bestellungen ohne Provision — vom Umsatz behält Menubly nichts ein.
  • Die Haken: Das Menubly-Branding bleibt im kostenlosen Tarif stehen, eine eigene Domain ist nicht drin, und die Gestaltung ist begrenzt.
  • Der Bezahltarif liegt bei rund 10 € im Monat, im Jahresabo eher bei 8 €.

Für Deutschland wichtig: Oberfläche und Support sind auf Englisch, Allergene und Zusatzstoffe bekommst du am ehesten über Beschreibungstexte und einen Fußtext hin. Impressum und Datenschutzerklärung musst du selbst als Textblock einbauen, und der AVV ist bei einem internationalen Anbieter eine Anfrage per Mail, keine Selbstverständlichkeit.

Passt für: kleine Cafés, Bäckereien und Foodtrucks, die vor allem einen Link und einen Code brauchen.

3. MenuTiger — kostenloses QR-Bestellen, wenn du in die Schablone passt

MenuTiger ist eine bekannte Plattform fürs Bestellen per QR-Code, und der kostenlose Tarif ist wirklich brauchbar — solange deine Karte klein bleibt.

  • Kostenlos sind etwa 1 Standort, rund 10 Tische, 7 Kategorien mit je 7 Gerichten und etwa 200 QR-Bestellungen im Monat.
  • Mehrsprachigkeit und ein ordentlicher Karten-Editor sind auch im kostenlosen Tarif dabei.
  • Die Haken: MenuTiger-Branding im kostenlosen Tarif, keine Kassenanbindung.
  • Bezahltarife starten bei rund 16 € im Monat für unbegrenzte Gerichte, größere Pakete liegen bei etwa 43 € und 110 €.

Rechne kurz nach, bevor du dich festlegst. Sieben Kategorien mit je sieben Gerichten sind 49 Positionen. Eine normale Cafékarte mit Kaffee, Kaltgetränken, Frühstück, belegten Broten, Kuchen und Tagesangeboten stößt in der ersten Woche an diese Wand. Und Getränke zählen mit. Prüf außerdem, ob du Allergene pro Gericht sauber hinterlegen kannst und wo die Server stehen — die Limits und die technischen Details ändern sich bei diesem Anbieter regelmäßig.

Passt für: kleine Betriebe, die QR-Bestellungen testen wollen, bevor sie sich entscheiden.

4. Square Online (kostenloser Tarif) — gut, wenn du ohnehin Square nutzt

Square gibt es in Deutschland, und wenn deine Kasse schon von Square kommt, hat es echten Wert, in einem System zu bleiben. Der kostenlose Online-Tarif gibt dir eine Bestellseite, auf die du einen QR-Code richten kannst.

  • Die Seite selbst kostet 0 € im Monat.
  • Du zahlst stattdessen pro Zahlung — online liegen die Sätze bei etwa 1,4 % plus 0,25 € für europäische Karten, für Karten von außerhalb Europas deutlich höher. Kartenzahlung vor Ort ist günstiger. Die Sätze ändern sich, schau auf die aktuelle Preisseite.
  • Wichtiges Detail: Richtiges Selbstbestellen am Tisch steckt in der Regel im Bezahltarif — je nach Paket rund 30 bis 70 € im Monat pro Standort.

Der QR-Code ist also kostenlos, die Karte auch, die Funktion für den Gastraum nicht. Das ist in Ordnung, wenn du vor allem Abholung und Lieferung machst.

Für Deutschland kommt noch etwas dazu: Sobald Square auch deine Kasse ist, hängen daran die TSE, die Belegausgabepflicht und die Meldepflicht für elektronische Kassen nach § 146a Abs. 4 AO. Frag vor dem Kauf schriftlich ab, was dein konkretes Setup abdeckt, und lass es deinen Steuerberater bestätigen.

Passt für: Betriebe, die schon mit Square arbeiten und Bestellungen ohne neuen Zugang wollen.

5. QR Menu Generator — die schnellste einfache Karte

Manchmal willst du einfach nur, dass deine Gerichteliste heute Abend online ist. Dafür ist dieses Tool gedacht.

  • Der kostenlose Tarif deckt etwa 5 Kategorien und 20 Gerichte ab, ohne Kreditkarte.
  • Keine App, kein Training, kein Einrichtungstermin. Gerichte eintippen, Code herunterladen.
  • Der Bezahltarif liegt bei rund 10 € im Monat für unbegrenzte Gerichte, Allergen-Tags und Statistiken.

Zwanzig Gerichte sind schnell voll. Für eine Weinbar mit kurzer Karte oder einen Foodtruck mit sechs Gerichten reicht es aber ehrlich gesagt aus.

Ein Punkt, der für dich in Deutschland unangenehm ist: Allergen-Tags stecken bei diesem Anbieter im Bezahltarif. Im kostenlosen Tarif hast du also keine saubere Allergenangabe pro Gericht und brauchst zusätzlich eine schriftliche Dokumentation im Betrieb plus den sichtbaren Hinweis im Gastraum. Prüf die aktuelle Funktionsliste, bevor du planst.

Passt für: sehr kleine Karten, Pop-ups und alle, die schnell ein laminiertes Blatt ersetzen wollen.

Warum Toast und Shift4 hier nicht auftauchen

Auf englischsprachigen Listen stehen für QR-Karten fast immer Toast und Shift4 weit oben. Für dich sind beide keine Option: Toast ist in Deutschland nicht verfügbar, und Shift4 richtet sich hier an Ketten und Hotels, nicht an ein Café mit zwölf Tischen. Eine Liste, die beide empfiehlt, wurde nicht für den deutschen Markt geschrieben.

Wenn du irgendwann mehr brauchst als eine Karte — also eine Kasse mit TSE, Personalverwaltung und Schnittstelle zum Steuerberater — schau dir aus dem DACH-Raum Lightspeed Restaurant (dahinter steckt das Berliner Gastrofix), orderbird (Berlin, läuft auf dem iPad) und ready2order (Wien) an. Ehrlich dazugesagt: Kostenlos ist keins davon, und für eine reine QR-Speisekarte sind sie überdimensioniert.

Wichtig: GloriaFood wird eingestellt

GloriaFood stand jahrelang auf jeder Liste kostenloser QR-Speisekarten, auch in Deutschland. Deshalb gehört es klar gesagt: Der Dienst wird zum 30. April 2027 abgeschaltet. Neuanmeldungen sind bereits geschlossen, die Weiterentwicklung ist eingefroren, und über 123.000 Gastrobetriebe waren dort aktiv.

Zwei Dinge zählen für dich:

  1. Es gibt kein offizielles Umzugswerkzeug. Exportiere Karte, Kundenliste und Bestellhistorie selbst, und zwar deutlich vor dem Stichtag.
  2. Bau deine Tischaufsteller für 2026 nicht um eine Plattform herum, die 2027 abgeschaltet wird. Nachdrucken ist nicht kostenlos — was das kostet, steht unter Speisekarten drucken: die echten Kosten.

Genau deshalb darf eine QR-Speisekarte dich nie einsperren.

Vergleich auf einen Blick

Kostenloses QR-ToolMonatlichGerichte-LimitFremdes BrandingBestellen
Tabres0 €keinsneinja, kostenlos
Menubly0-€-Tarifeinfache Karteja, im 0-€-Tarifja, kostenlos
MenuTiger0-€-Tarifca. 49 Gerichteja, im 0-€-Tarifca. 200 Bestellungen/Monat
Square Online0-€-TarifkeinsneinTisch nur im Bezahltarif
QR Menu Generator0-€-Tarifca. 20 Gerichteunterschiedlichnein

Allergene pro Gericht kannst du im kostenlosen Tarif nur bei Tabres und MenuTiger sauber hinterlegen — bei den anderen behilfst du dich mit Beschreibungstexten. Limits und Preise ändern sich häufig. Schau vor der Entscheidung auf die Preisseite des Anbieters.

In 10 Minuten zur passenden kostenlosen QR-Speisekarte

Sechs Fragen. Sie kürzen die Liste schnell zusammen.

  1. Wie viele Gerichte habe ich wirklich? Zähl sie, Getränke inklusive. Dann such ein Tool, dessen kostenlose Grenze größer ist.
  2. Kann ich die 14 Allergene und meine Zusatzstoff-Fußnoten hinterlegen? In Deutschland ist das keine Komfortfrage, sondern die Grundlage.
  3. Steht mein Logo drauf oder deren? Gäste merken das. Eine fremde Marke auf deiner Karte sieht aus, als hättest du dein Restaurant gemietet.
  4. Sollen Gäste bestellen oder nur schauen? Beim Bestellen enden die meisten kostenlosen Tarife still und leise.
  5. Kann ich die Karte ändern, ohne den Code neu zu drucken? Du willst einen dauerhaften Code und eine Karte, die du jederzeit bearbeitest. Wenn das in der Demo nicht sofort klar wird: weitergehen.
  6. Komme ich mit meinen Daten wieder raus? GloriaFood hat gerade allen gezeigt, warum diese Frage früh gestellt gehört.

Brauchst du nur einen schlichten Code für ein Plakat oder eine WLAN-Karte? Unser kostenloser QR-Code-Generator kommt ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen aus.

Trends bei QR-Speisekarten 2026

  • Gäste wollen eine Karte, keine App. Für ein Mittagessen lädt niemand etwas herunter. Wenn dein Code im App Store landet, ist der Gast weg.
  • Fotos verkaufen besser als Beschreibungen. Ein klares Bild schlägt drei Zeilen Adjektive, jedes Mal.
  • Allergene werden erwartet. Gäste suchen sie, bevor sie eine Kellnerin fragen. Sie zu zeigen ist schnellerer Service, nicht Bürokratie.
  • Zwei Steuersätze sind Alltag geworden. Seit dem 1.1.2026 laufen 7 % auf Speisen und 19 % auf Getränke. Betriebe achten inzwischen darauf, dass Karte und Kasse das sauber trennen.
  • Kartendaten sind die neue Fähigkeit. Zu wissen, welches Gericht geöffnet und welches übersprungen wurde, ist echtes Menu Engineering — und das Sammeln kostet nichts.
  • Papier kommt zurück, neben dem QR-Code. Das clevere Setup 2026 ist eine kurze gedruckte Karte plus ein Code für die vollständige Liste mit Fotos und Sprachen. Für das Preisverzeichnis am Eingang brauchst du Papier ohnehin.
  • Wirte schauen auf den Ausgang, bevor sie eintreten. Nach ein paar abgeschalteten Plattformen ist "komme ich mit meinen Daten wieder raus?" eine der ersten Fragen.

Häufige Fragen

Gibt es wirklich eine komplett kostenlose QR-Speisekarte für Restaurants? Ja. Tabres ist kostenlos, ohne Limit bei den Gerichten, ohne fremdes Logo auf deiner Karte und ohne Gebühr pro Standort. Die meisten anderen kostenlosen Tarife begrenzen deine Gerichte, setzen ihr Logo darauf oder verlangen Geld, sobald Gäste bestellen.

Ersetzt die QR-Speisekarte den Aushang am Eingang? Nein. Nach § 7 PAngV muss ein Preisverzeichnis vor oder unmittelbar am Eingang aushängen. Die digitale Karte ergänzt diesen Aushang, sie ersetzt ihn nicht. Ein laminiertes Blatt mit den wichtigsten Speisen- und Getränkepreisen reicht.

Brauche ich ein Impressum auf der digitalen Karte? Ja. Deine Karte ist eine geschäftlich genutzte Website und braucht nach § 5 DDG ein Impressum, dazu eine Datenschutzerklärung. Prüf vor der Anmeldung, ob das Tool dafür eine Seite oder wenigstens ein Textfeld im Fußbereich vorsieht.

Muss ich den QR-Code neu drucken, wenn sich die Karte ändert? Nein, nicht bei einem richtigen QR-Menü-Tool. Der Code zeigt auf einen Link, und die Karte dahinter bearbeitest du. Falls dein Code doch einmal ausfällt, hilft warum QR-Code-Speisekarten aufhören zu funktionieren.

Kann eine kostenlose QR-Speisekarte Bestellungen annehmen? Manche schon. Tabres, Menubly und MenuTiger erlauben Gästebestellungen im kostenlosen Tarif, MenuTiger begrenzt allerdings die Zahl pro Monat. Kartenzahlung durch den Gast ist eine andere Funktion — die prüfst du getrennt.

Reicht eine kostenlose QR-Speisekarte für einen echten Betrieb? Preis und Qualität sind nicht dasselbe. Beurteile ein Tool danach, wie schnell es auf dem Handy lädt, wie einfach du abends um acht etwas änderst und ob es in den Sprachen deiner Gäste funktioniert.

Und die Kasse und die Küche? Die Karte ist nur ein Teil der Arbeit. Wenn du Bestellungen und Zahlungen dazu willst, schau in unseren Überblick zu den Top 5 kostenlosen Kassensystemen für Restaurants und Cafés und in die versteckten Gebühren beim Kassensystem, nach denen du zuerst fragen solltest.

Soll ich auch die kostenpflichtigen Tools vergleichen? Wenn du Funktionen brauchst, die kein kostenloser Tarif abdeckt: ja. Unser größerer Vergleich der Top 5 QR-Speisekarten-Tools, kostenlos und kostenpflichtig, deckt beide Seiten ab.


Am Ende läuft es darauf hinaus: Deine Speisekarte ist dein eigener Inhalt. Der QR-Code ist ein Link dorthin. Für beides muss 2026 keine Monatsrechnung mehr kommen.

Nimm das kostenlose Tool, das zu der Karte passt, die du wirklich hast — zähl die Gerichte, achte auf fremdes Branding, prüf die Pflichtangaben und frag, was passiert, wenn du gehst. Das gesparte Geld steckst du in besseren Kaffee. Wenn du die vollständige Karte, den Designer, die eigenen QR-Codes und die Gäste-Statistiken ohne Rechnung willst: Tabres ist kostenlos — und bleibt es.