Ein Logo in der Mitte macht einen QR-Code nicht kaputt. Das falsche Logo, in der falschen Größe, an der falschen Stelle schon.
Kurze Antwort: Um dein Logo sicher in einen QR-Code zu setzen, machst du vier Dinge. Erzeug den Code mit Fehlerkorrektur Stufe H (repariert bis zu 30 % Schaden). Halt das Logo bei 20 % der Codebreite — 25 % sind die absolute Obergrenze. Setz es exakt in die Mitte, niemals über die drei großen Eckquadrate. Und gib dem Logo eine deckende Hinterlegung, damit kein Muster durchscheint. Danach scannst du den fertigen Code mit einem alten, billigen Handy, bevor du irgendetwas druckst.
Das ist alles. Der Rest hier sind die Details, die dich davon abhalten, 300 Tischaufsteller mit einem wunderschönen Code zu drucken, den keine Kamera lesen kann.
Warum ein Logo einen QR-Code nicht kaputt macht
QR-Codes wurden so entworfen, dass sie Schäden aushalten. Darauf beruht der ganze Trick.
Jeder Code trägt Ersatzkopien seiner eigenen Daten in sich, verteilt über das ganze Muster. Wenn also ein Teil zerkratzt, mit Kaffee bespritzt oder von deinem Logo verdeckt ist, rekonstruiert der Scanner die fehlenden Stellen aus den Reserven. Aus demselben Grund lässt sich ein leicht eingerissenes Parkticket noch scannen.
Wie viel Schaden er verkraftet, entscheidet eine einzige Einstellung: die Fehlerkorrektur. Davon gibt es vier Stufen.
| Stufe | Repariert bis | Wofür |
|---|---|---|
| L | 7 % Schaden | nur für Bildschirme, kürzeste Links |
| M | 15 % Schaden | Standard in den meisten Generatoren — ohne Logo völlig okay |
| Q | 25 % Schaden | viel Betrieb, laminierte Karten, dezentes Branding |
| H | 30 % Schaden | alles mit einem Logo in der Mitte |
Die meisten kostenlosen Werkzeuge stehen auf M. Wenn du auf einen M-Code ein Logo klebst, verbrauchst du Reparaturkapazität, die du nie gekauft hast. Auf deinem neuen iPhone bei Tageslicht klappt das wahrscheinlich noch. Auf einem drei Jahre alten Android im Abendservice fällt es aus — und genau dieses Handy zählt.
Erst auf H stellen, dann das Logo einsetzen. Nicht umgekehrt.
Die 20-Prozent-Regel: wie groß dein Logo sein darf
Hier wird fast jede Anleitung schlampig. Aus "Stufe H repariert 30 % Schaden" wird gelesen: "Mein Logo darf also 30 % des Codes bedecken." Darf es nicht.
Ein Logo, das 30 % der Fläche bedeckt, wäre etwa 55 % der Codebreite — ein riesiges Quadrat, das die Mitte verschluckt. Dieser Code ist tot.
Die 30 % zählen Datenblöcke, keine Bildfläche. Und ein massiver Klotz an einer Stelle ist die schlimmste Art von Schaden, weil er ganze zusammenhängende Blöcke auslöscht statt verstreuter Punkte. Außerdem willst du Reparaturreserve für die Realität übrig behalten: Farbauftrag im Druck, ein Fleck, Spiegelung, ein schräg gehaltenes Handy.
Rechne also in Breite und nimm das hier:
| Logobreite zur Codebreite | Bedeckte Fläche | Urteil |
|---|---|---|
| 10 % | 1 % | kugelsicher, geht auf jeder Stufe |
| 15 % | 2,3 % | sehr sicher, scannt schnell |
| 20 % | 4 % | der Idealwert bei Stufe H |
| 25 % | 6,3 % | die Obergrenze — ordentlich testen |
| 30 % | 9 % | riskant, nur kurze Links und großer Druck |
| 40 %+ | 16 % | wird irgendwo ausfallen |
In konkreten Zahlen: Auf einem gedruckten Code von 5 cm sollte dein Logo etwa 1 cm breit sein. Das sieht kleiner aus, als du es gern hättest. Dafür scannt es jedes Mal, und darum geht es.
Wenn deine Wortmarke wirklich mehr Präsenz braucht, vergrößere nicht das Logo. Vergrößere den Code — oder setz das Logo außerhalb, also darüber oder in einen Rahmenbalken darunter, zusammen mit deiner Zeile "Zur Speisekarte scannen". Ein Logo neben dem Code wirkt genauso als Marke und riskiert nichts.
Die Bereiche, die du niemals überdecken darfst
Ein QR-Code ist kein Zufallsmuster. Manche Quadrate sind die Landkarte des Scanners, und die kann die Fehlerkorrektur nicht rekonstruieren.
Es gibt vier Sperrzonen:
- Die drei großen Eckquadrate (oben links, oben rechts, unten links). Das sind die Suchmuster, die "Augen". Die Kamera findet damit den Code und erkennt, wie herum er liegt. Verdeck eins davon auch nur teilweise, und nichts scannt. Nie.
- Die gepunktete Linie zwischen den Augen. Zwischen den Eckmarkierungen läuft je eine Reihe und Spalte aus abwechselnd hellen und dunklen Feldern. Das ist das Taktmuster, es sagt dem Scanner, wie breit ein Feld ist. Wer daran knabbert, verzerrt die ganze Auswertung.
- Die schmalen Streifen rund um die Eckquadrate. Dort stehen die Formatinformationen — unter anderem, welche Fehlerkorrektur du verwendet hast. Beschädigst du sie, weiß der Scanner nicht einmal, wie er den Rest reparieren soll.
- Das kleine Quadrat mitten in dichten Codes. Größere Codes haben zusätzliche Ausrichtungsquadrate, und bei vielen sitzt eins fast genau dort, wo dein Logo hin will. Nicht so tödlich wie die Augen, kostet dich aber mehr als reine Datenfelder.
Die gute Nachricht: Ein mittig platziertes Logo mit 20 % Breite bleibt von allen vieren weg. Genau deshalb funktionieren 20 %, und genau deshalb geht "nur ein bisschen größer" schief.
Gib deinem Logo eine deckende Hinterlegung
Das ist der Fehler, den ich in echten Betrieben am häufigsten sehe, und er ist in zwei Sekunden behoben.
Setz kein transparentes PNG direkt auf das Muster. Durch die Zwischenräume deiner Buchstaben scheinen dann Quadrate durch, die Kamera sieht überall halbe Module, und die Scanzeit verdreifacht sich.
Stattdessen legst du eine saubere Fläche darunter:
- Nimm ein deckendes Rechteck oder einen Kreis in der Hintergrundfarbe des Codes — meist Weiß.
- Lass ein Modul Abstand zwischen Logo und dem Punkt, an dem das Muster wieder beginnt. Ein Hauch Luft, mehr nicht.
- Pass die Hinterlegung an den echten Hintergrund an. Eine weiße Logofläche auf einem cremefarbenen Tischaufsteller sieht nach Fehler aus und liest sich schlechter.
Noch ein paar Dinge, die ein Logo brav machen:
- Nimm das Bildzeichen, nicht die komplette Wortmarke. Nur dein Symbol, nicht Symbol plus Name plus Claim. Bei 1 cm ist ein Schriftzug ohnehin ein grauer Fleck.
- Weg mit dünnen Linien und Verläufen. Haarfeine Striche verschwinden im Druck. Flächige, kräftige Formen überleben.
- Eine Farbe reicht. Ein einfarbiges Zeichen in deiner Markenfarbe schlägt jede detaillierte Illustration, die niemand erkennt.
- Quadratisch schlägt breit. Ein langes horizontales Logo zwingt dich, für dieselbe optische Wirkung mehr Breite zu bedecken. Beschneide es auf das Symbol.
Farben zerstören mehr Codes als Logos
Sobald Leute anfangen, einen QR-Code zu gestalten, ist selten das Logo der Killer. Es ist die Farbpalette.
- Dunkles Muster auf hellem Grund. Immer. Invertierte Codes — hell auf dunkel — fallen auf vielen Handys und in App-internen Scannern nach wie vor aus.
- Geh richtig dunkel. Marineblau, Tannengrün, Anthrazit, Bordeaux und fast schwarzes Braun funktionieren. Mittelgrau, Beige, Pastelltöne und alles Gelbliche haben für eine Kamera im Abendlicht zu wenig Kontrast.
- Keine Verläufe. Auf dem Moodboard sehen sie super aus und verlieren an einem Ende des Codes den Kontrast.
- Vorsicht bei Rot. Handykameras kommen meist klar. Manche älteren Laserscanner und App-Reader nicht.
- Der Kopiertest: Druck den Code in Schwarzweiß aus. Bleibt das Muster sauber und scharf, sind deine Farben in Ordnung. Wird es zu Brei, sind sie es nicht.
Und lass die Modulformen in Ruhe. Abgerundete Ecken und Punktmuster sind 2026 groß in Mode und sehen wirklich gut aus — aber jede weiche Kante kostet ein bisschen Kontrast. Runde Module plus großes Logo plus mitteltonige Markenfarbe sind drei Risiken auf einem Quadratzentimeter.
Kurze Links verschaffen dir Platz fürs Logo
Diesen Zusammenhang nennt fast niemand. Die Länge deines Links entscheidet, wie viel Logo du dir leisten kannst.
Ein QR-Code ist ein Raster. Mehr Daten heißen mehr Felder auf derselben Fläche, und kleinere Felder heißen, dass dein Logo sehr viel mehr davon bedeckt.
Bei Stufe H:
tabres.com/bellaergibt ein Raster von 29 × 29. Kräftige, gutmütige Felder.- Derselbe Link mit angehängten Tracking-Parametern ergibt 53 × 53.
Druck beide mit 5 cm, und die Felder des zweiten Codes sind fast halb so breit. Dein 1-cm-Logo sitzt jetzt auf etwa dreimal so vielen Modulen. Gleiches Logo, gleiche Größe, völlig andere Überlebenschancen.
Also bevor du gestaltest:
- Nimm deine kürzeste Adresse. Eine saubere Domain mit kurzem Pfad ist mehr wert als jeder Drucktrick.
- Nutz einen dynamischen Code fürs Tracking. Der Code enthält eine kurze Weiterleitung, gezählt wird auf dem Server. Nebenbei kannst du das Ziel später ändern, ohne neu zu drucken.
- Stopf keinen Text in den Code. WLAN-Codes sind ohnehin dicht — ein Grund, warum WLAN-QR-Codes für Restauranttische mit einem kurzen Passwort am besten funktionieren. Ein Logo auf einem langen WLAN-Passwort ist Ärger mit Ansage.
Druck einen Logo-Code größer als einen schlichten
Stufe H braucht für denselben Link mehr Felder als Stufe M. Mehr Felder auf gleicher Druckfläche heißen kleinere Felder. Ein Code mit Branding braucht also mehr Platz als ein nackter.
Faustregel: Druck einen Code mit Logo 20 bis 30 % größer als ohne.
Für die Gastronomie heißt das:
| Wo er hinkommt | Ohne Logo | Mit Logo |
|---|---|---|
| Visitenkarte, Kundenkarte | 2–2,5 cm | 3 cm |
| Speisekarte, Flyer, Beleg | 2,5–4 cm | 4–4,5 cm |
| Tischaufsteller | 4–5 cm | 5–6 cm |
| Take-away-Tüte, Becher, Verpackung | 3–4,5 cm | 4,5–5,5 cm |
| Wandplakat | 10–15 cm | 13–18 cm |
| Schaufensteraufkleber, Aufsteller | 15–25 cm | 20–30 cm |
Drei Druckdetails, die genauso wichtig sind:
- Lass die Ruhezone stehen. Der weiße Rand rund um den Code ist vier Module breit und keine Dekoration — der Scanner findet damit die Kanten. Nicht beschneiden, und den Code nicht auf ein Food-Foto setzen.
- Nimm matt statt glänzend. Spiegelung ist der Killer Nummer eins bei Abendbeleuchtung, und ein laminierter Tischaufsteller unter einem Spot ist ein Spiegel.
- Exportier groß genug. Die Regel lautet: Druckgröße in Zentimetern × 120 = Pixelbreite. Ein Tischaufsteller-Code von 6 cm braucht also mindestens 720 Pixel. Die vollständige Tabelle steht in welche Größe ein QR-Code haben sollte.
Der 60-Sekunden-Test, der dir einen Nachdruck spart
Schick nie einen Code mit Logo in den Druck, nur weil er einmal auf deinem eigenen Handy funktioniert hat. Dein Handy ist der Bestfall.
Mach stattdessen das hier:
- Druck ein Exemplar in Originalgröße auf dem echten Material. Kein Büropapier. Die tatsächliche Karte, die tatsächliche Oberfläche.
- Scann mit dem ältesten, billigsten Handy im Haus. Leih dir eins aus der Spülküche. Ein günstiges Android von 2022 sagt dir mehr als jedes neue iPhone.
- Scann aus einer App heraus, nicht nur mit der Kamera. Instagram, WhatsApp, eine Banking-App. App-interne Scanner sind deutlich zickiger, und viele Gäste benutzen genau die.
- Test bei deiner echten Beleuchtung. Abendservice, gedimmtes Licht, Kerze auf dem Tisch — nicht um 11 Uhr mit offener Jalousie.
- Halt ihn schräg, 30 bis 45 Grad, aus der Position, in der ein Gast tatsächlich sitzt. Niemand hält sein Handy exakt senkrecht über den Tisch.
- Scann durch die Klarsichthülle, falls er in eine Kartenhülle kommt. Diese zusätzliche Spiegelung ist real.
- Erst dann die ganze Auflage drucken.
Wenn er an irgendeinem Punkt länger als eine Sekunde zögert, verkleiner das Logo um 5 % und test erneut. Das ist fast immer die Lösung.
So erstellst du einen, und worauf du achtest
Drei Wege, sortiert danach, wie wahrscheinlich am Ende etwas Funktionierendes herauskommt.
1. Ein QR-Generator mit Logo-Funktion. Der sicherste Weg, weil er den schwierigen Teil übernimmt — er erhöht die Fehlerkorrektur, hält das Logo von den Suchmustern fern und rechnet den ganzen Code um dein Zeichen herum neu, statt einfach darüberzukleben. Achte auf: Logo-Upload, Vorder- und Hintergrundfarbe, eine Einstellung für die Fehlerkorrektur (oder eine ausdrückliche Zusage, dass Stufe H verwendet wird) und Export in hoher Auflösung ohne Wasserzeichen.
Die meisten QR-Speisekarten-Plattformen können das inzwischen. Tabres zum Beispiel erzeugt Codes mit deinem Logo in der Mitte, eigenen Vorder- und Hintergrundfarben und optionalen Rahmen mit eigenem Text wie "Zur Speisekarte scannen" — exportiert als PNG in fünf Druckgrößen von 256 bis 4096 Pixel. Was auch immer du nimmst, die Checkliste bleibt dieselbe.
2. Ein Grafikprogramm, aber vorsichtig. Canva, Figma, Illustrator, Photoshop. Alles völlig in Ordnung — aber erzeug den Basiscode vorher woanders auf Stufe H und setz dein Logo dann mit deckender Fläche darauf. Nimm niemals einen M-Code und deck die Mitte ab. Und halt den Code beim Skalieren exakt quadratisch; drückst du ihn für ein Layout um 5 % zusammen, ist er erledigt.
3. Irgendeine kostenlose Website. Für einen Einzelfall okay. Prüf nur drei Dinge, bevor du damit in den Druck gehst: kein Wasserzeichen im Code, ein Download groß genug für den Druck, und — am wichtigsten — dass es kein "kostenloser" dynamischer Code mit ablaufender Testphase ist. Codes, die mit dem Testzeitraum sterben, sind der häufigste Grund, warum eine QR-Speisekarte plötzlich nicht mehr funktioniert. Ein kostenloser QR-Code-Generator ohne Wasserzeichen mit dauerhaften Codes ist die zwei Minuten Suche wert.
Noch eine Angewohnheit: Heb eine schlichte Version ohne Logo auf. Manche Oberflächen sind einfach feindselig — Servietten, Bonpapier, winzige Aufkleber, graviertes Holz, Stoff. Dort druckst du den Code ohne Logo. Es hat sich noch nie jemand beschwert, dass ein Kassenbon zu wenig gebrandet war.
Nebenbei: Ein Logo macht deinen Code auch sicherer
Ein Punkt, der 2026 wichtiger wird und den das BSI regelmäßig thematisiert: Quishing. Betrüger kleben einen eigenen QR-Code über einen echten — auf Tischaufsteller, Parkautomaten oder Aushänge — und leiten Leute auf gefälschte Bezahlseiten.
Dein Logo mitten im Code ist die einfachste Gegenmaßnahme, die es gibt. Ein aufgeklebter Fremdcode ohne dein Zeichen fällt deinem Team sofort auf. Nimm dir einmal pro Woche zwei Minuten und geh mit einem Blick über die Tische.
Fehler, die einen Code mit Logo zerstören
Die vollständige Liste, in der Reihenfolge, in der sie passieren:
- Fehlerkorrektur auf L oder M lassen und trotzdem ein Logo daraufkleben.
- Das Logo auf 30, 40 oder 50 % der Breite ziehen, weil es "größer besser aussieht".
- Eins der drei Eckquadrate verdecken oder anschneiden.
- Ein transparentes Logo nehmen, sodass das Muster durch die Buchstaben scheint.
- Die weiße Ruhezone beschneiden, damit das Layout ordentlicher wird.
- Invertieren — heller Code auf dunklem Grund.
- Eine mitteltonige oder pastellige Markenfarbe mit schwachem Kontrast verwenden.
- Einen 90 Zeichen langen Tracking-Link in den Code backen und dann ein Logo ergänzen.
- Ihn genauso groß drucken wie einen schlichten Code statt 20 bis 30 % größer.
- Glanzlaminat unter einem Spot.
- Den Code für das Layout aus dem Quadrat ziehen.
- Auf einem einzigen neuen Handy bei gutem Licht testen und es dabei belassen.
Häufige Fragen
Macht ein Logo einen QR-Code kaputt? Nein, wenn du es richtig machst. QR-Codes haben eine eingebaute Fehlerkorrektur, sodass eine kleine verdeckte Fläche aus Reservedaten rekonstruiert wird. Erzeug auf Stufe H, halt das Logo unter 20 % der Codebreite und lass die drei Eckquadrate frei.
Wie groß darf ein Logo auf einem QR-Code sein? Etwa 20 % der Codebreite, mit 25 % als harter Obergrenze. Das sind rund 4 bis 6 % der Gesamtfläche. Auf einem gedruckten Code von 5 cm ist das ein Logo von etwa 1 cm Breite.
Welche Fehlerkorrektur brauche ich für einen QR-Code mit Logo? Stufe H, die bis zu 30 % Schaden repariert. Stufe Q (25 %) kann bei einem sehr kleinen Logo reichen, aber H kostet dich nichts außer einem etwas dichteren Code — und den druckst du ohnehin größer.
Kann ich jedem QR-Code ein Logo hinzufügen? Jedem, den du neu erzeugen kannst, ja. Einem bestehenden Code auf Stufe L oder M kannst du kein Logo sicher hinzufügen, und einem bereits gedruckten schon gar nicht. Neu erzeugen auf H und neu drucken.
Kann ich ein Logo kostenlos in einen QR-Code einfügen? Ja. Viele Generatoren und die meisten QR-Speisekarten-Plattformen bieten Logo-Upload ohne Aufpreis. Prüf vor dem Druck Wasserzeichen, Auflösung und ob der Code dauerhaft ist.
Sollte das Logo ein transparentes PNG sein? Nein. Gib ihm eine deckende Fläche in der Hintergrundfarbe des Codes, mit etwa einem Modul Abstand. Transparenz lässt das Muster durchscheinen und verwirrt die Kamera.
Kann ich statt eines Logos ein Foto nehmen? Technisch ja, praktisch nein. Fotos haben wenig Kontrast und unruhige Kanten, und bei 1 cm erkennt niemand, was es sein soll. Nimm ein flächiges, einfarbiges Symbol.
Warum scannt mein Logo-Code auf meinem Handy, aber nicht bei einem Gast? Weil dein Handy der Bestfall ist. Neue Kameras, gutes Licht und die native Kamera-App sind viel gutmütiger als ein drei Jahre altes Android mit einem App-internen Scanner bei gedimmtem Licht. Verkleiner das Logo, erhöh den Kontrast, druck größer.
Wird ein QR-Code mit Logo langsamer gescannt? Ein bisschen — der Decoder hat mehr Reparaturarbeit. Bei 20 % Breite merkst du davon nichts. Wenn du die Verzögerung spürst, ist das Logo zu groß.
Kann ich mein Logo auf einen WLAN-QR-Code setzen? Ja, aber WLAN-Codes sind dicht, weil sie Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselungsart tragen. Halt das Passwort kurz, das Logo klein, und druck eine Größe größer.
Kann ich ein Logo auf eine QR-Speisekarte setzen? Unbedingt, und das ist der beste Platz überhaupt dafür. Es zeigt Gästen, dass der Code zu deinem Betrieb gehört und nicht von einem Fremden auf den Tisch geklebt wurde. Wenn du noch keine hast: hier steht, wie du eine QR-Speisekarte kostenlos erstellst.
Beeinflusst ein Logo die Auswertung oder das Tracking? Nein. Das Logo ist rein optisch — der Link darin bleibt unverändert, also funktionieren Scans, Quellen und Berichte genauso wie vorher.
PNG oder SVG für einen QR-Code mit Logo? PNG für die meisten Druckjobs, in ausreichender Auflösung. SVG oder PDF für alles Großformatige, weil Vektorformen in jeder Größe gestochen scharf bleiben.
Ein QR-Code mit Branding lohnt sich. Ein schlichtes schwarzes Quadrat sieht aus, als hätte es ein Fremder auf den Tisch geklebt. Dein Logo in der Mitte sagt: Das sind wir, das ist sicher, scann das ruhig — und Gäste scannen gebrandete Codes tatsächlich bereitwilliger.
Respektier einfach die drei Zahlen: Stufe H. 20 % Breite. 20 bis 30 % größer im Druck. Deckende Hinterlegung, dunkel auf hell, Ruhezone unangetastet, getestet mit dem schlechtesten Handy im Haus.
Wenn das stimmt, musst du dich nie zwischen einem Code, der nach deinem Betrieb aussieht, und einem Code, der funktioniert, entscheiden.