Die meisten QR-Codes, die angeblich "nicht funktionieren", sind gar nicht kaputt. Sie sind nur zu klein gedruckt.
Kurze Antwort: Druck einen QR-Code nie kleiner als 2 x 2 cm. Darüber gilt die 10:1-Regel — ein QR-Code wird aus etwa der zehnfachen Breite gescannt. Nimm also die Entfernung, aus der gescannt wird, und teile sie durch zehn. Daraus ergeben sich 4 bis 5 cm auf dem Tischaufsteller, 2,5 bis 4 cm auf Flyer und gedruckter Speisekarte, 10 bis 15 cm auf dem Wandplakat, 15 bis 25 cm im Schaufenster und 3 Meter und mehr auf einer Großfläche. Exportiere mit 300 dpi für alles, was in der Hand gehalten wird — und schneide nie den weißen Rand weg.
Das ist die ganze Antwort. Der Rest dieses Leitfadens ist das Detail, das dir den Nachdruck von 500 Tischaufstellern erspart. Denn die Größe ist nur die halbe Miete: Papier, Oberfläche, die Daten im Code und der Rand drumherum entscheiden mit, ob ein Scan eine Sekunde dauert oder drei Versuche braucht.
Die 10:1-Regel beantwortet fast jede Größenfrage
Das ist die einzige Rechnung, die du brauchst.
Scanabstand ÷ 10 = Mindestbreite des Codes.
Ein Gast am Tisch hält sein Handy etwa 40 bis 60 cm vom Aufsteller entfernt. Geteilt durch zehn: Der Code braucht mindestens 4 bis 6 cm. Wer auf dem Gehweg vor deinem Schaufenster steht, ist 2 bis 2,5 Meter weg — also 200 bis 250 cm, und der Code muss 20 bis 25 cm breit sein.
Die Regel funktioniert auch rückwärts, was praktisch ist, wenn die Druckgröße schon feststeht. Ein 2,5-cm-Code auf der Visitenkarte wird aus etwa 25 cm gescannt. Für eine Karte in der Hand reicht das. An eine Pinnwand geheftet ist er nutzlos.
Zwei ehrliche Einschränkungen:
- Handys sind besser als die Regel. Kamerasensoren erwischen 2026 bei gutem Licht oft auch die fünfzehn- oder zwanzigfache Breite. Plan trotzdem nicht damit. Plan für das schlechteste Handy im Raum, bei Abendlicht, schräg gehalten.
- Die Regel gibt dir eine Untergrenze, kein Ziel. Eine Nummer größer kostet nichts und löst praktisch jede Scan-Beschwerde, die du je bekommen wirst.
Die Mindestgröße — und warum 2 x 2 cm die Grenze ist
Der kleinste QR-Code, der im Druck zuverlässig funktioniert, misst 2 x 2 cm. Darauf einigen sich die meisten Druckereien und QR-Anbieter, und die Zahl ist nicht willkürlich.
Ein QR-Code ist ein Raster aus winzigen Quadraten, den Modulen. Jedes Modul muss zwei Dinge überstehen: das leichte Auslaufen der Druckfarbe auf Papier und die Auflösung der Handykamera. Sobald ein Modul schmaler als etwa 0,4 mm wird, verschmelzen benachbarte Module und das Muster wird zu Brei.
Deshalb verschiebt sich die Untergrenze je nachdem, wie viele Daten du hineinpackst. Ein kurzer Link ergibt ein Raster mit 21 oder 25 Modulen pro Reihe — bei 2 cm sind die Module bequem groß. Ein langer Link mit Tracking-Parametern erzeugt vielleicht 45 Module pro Reihe: gleiche Fläche, halbe Modulbreite, und schon bist du unter der sicheren Linie.
Praxisversion: 2 cm sind die Grenze für einen kurzen, einfachen Code. Bei allem, was länger ist, oder auf rauem Papier: Fang bei 2,5 cm an und hör auf, dir Sorgen zu machen.
Tabelle: QR-Code-Druckgrößen
Das ist die Tabelle, mit der du wirklich arbeitest. Die Maße gelten für den Code selbst, ohne den weißen Rand drumherum.
| Wo er hinkommt | Scanabstand | Druckgröße des Codes |
|---|---|---|
| Visitenkarte, Kundenkarte | 10–15 cm | 2–2,5 cm |
| Gedruckte Speisekarte, Flyer, Bon | 25–40 cm | 2,5–4 cm |
| Tüte, Becher, Verpackung | 30–45 cm | 3–4,5 cm |
| Tischaufsteller | 40–60 cm | 4–5 cm |
| Wandplakat (A4) | 1–1,5 m | 10–15 cm |
| Fensteraufkleber, Türaufkleber | 1,5–2,5 m | 15–25 cm |
| Kundenstopper / Aufsteller | 1,5–2,5 m | 15–25 cm |
| Wartehäuschen, Plakat im Verkehr | 2–3 m | 20–30 cm |
| Banner innen, Messestand | 2,5–4,5 m | 25–45 cm |
| Fahrzeugbeschriftung, Lastenrad | 5–8 m | 45–75 cm |
| Großfläche | 30–90 m | 3–9 m |
Mach einen Screenshot davon, schick ihn deiner Druckerei — und du hast den häufigsten Nachdruck der Gastronomie schon übersprungen.
Exportgröße: Pixel, dpi und die 300er-Regel
Druckgröße und Dateigröße sind zwei verschiedene Fragen. Wer sie verwechselt, ruiniert ein gutes Design.
dpi heißt Punkte pro Zoll. Druckereien wollen 300 dpi für alles, was jemand in der Hand hält. Die Rechnung in Zentimetern:
Druckgröße in cm × 120 = benötigte Pixel.
Ein 5-cm-Code für den Tischaufsteller braucht rund 600 Pixel. Ein 15-cm-Plakatcode braucht 1.800. Gib der Druckerei weniger, kommt der Code weich und ausgefranst zurück — bei einem Muster aus winzigen Quadraten ist das tödlich.
| Exportgröße | Sichere Druckgröße bei 300 dpi | Am besten für |
|---|---|---|
| 256 px | bis 2,2 cm | Bildschirm, Social Media, E-Mail-Signatur |
| 512 px | bis 4,3 cm | Visitenkarten, Flyer, kleine Tischkarten |
| 1024 px | bis 8,6 cm | Tischaufsteller, gedruckte Speisekarten, kleine Plakate |
| 2048 px | bis 17 cm | Fensterschilder, Kundenstopper, Banner |
| 4096 px | bis 34,6 cm | Großdruck, Fahrzeugbeschriftung, Beschilderung |
| Vektor (SVG, PDF, EPS) | jede Größe | Großflächen, Fassaden, alles Riesige |
Zwei Regeln, die dir Diskussionen mit der Druckerei ersparen:
- Vektor schlägt Pixel bei allem Großen. Ein SVG oder PDF besteht aus reinen Formen und skaliert auf Bus oder Hauswand mit perfekt scharfen Kanten. Wenn dein Generator Vektor anbietet, nimm es fürs Großformat.
- Großformat wird absichtlich mit weniger dpi gedruckt. Großflächen laufen oft mit 10 bis 20 dpi in Endgröße, weil niemand einen halben Meter davor steht. Deine Druckerei nennt dir ihre Arbeitsauflösung — frag vorher, statt zu raten.
Die meisten QR-Generatoren geben feste Exportgrößen aus. Tabres zum Beispiel exportiert PNGs mit 256, 512, 1024, 2048 und 4096 Pixeln, jeweils beschriftet mit dem passenden Einsatzzweck. Genau darum geht es: Wähl nach dem, was du druckst — nicht nach "größer ist bestimmt besser".
Die Ruhezone: der Rand, den alle wegschneiden
Jeder QR-Code braucht Leerraum drumherum. Das heißt Ruhezone (englisch: quiet zone), und der Standard sind 4 Module auf allen vier Seiten.
Im Klartext: Dieser weiße Rand ist etwa 8 bis 10 Prozent der Codebreite pro Seite. Bei einem 5-cm-Code lässt du rundherum ungefähr einen halben Zentimeter frei.
Das ist keine Deko. Der Scanner nutzt diesen leeren Ring, um zu erkennen, wo der Code anfängt und aufhört. Schneidest du ihn weg, druckst du den Code direkt an ein Foto oder legst ihn auf ein unruhiges Hintergrundbild, wird der Scan langsam — oder scheitert ganz.
Drei Arten, wie das unbemerkt kaputtgeht:
- Im Layoutprogramm eng zuschneiden, damit der Code "besser passt".
- Auf gemusterten Hintergrund setzen — Holzoptik, Marmor, ein Food-Foto. Leg ein weißes oder sehr helles Rechteck darunter.
- Text hineinrutschen lassen. "Scan mich" gehört außerhalb der Ruhezone, nicht in die Ecke des Codes.
Die Länge deines Links verändert die nötige Größe
Das überrascht viele: Zwei gleich große Codes können sich völlig unterschiedlich verhalten — und meistens ist der Link schuld.
Mehr Daten heißt mehr Module. Mehr Module bei gleicher Druckgröße heißt kleinere Module. Kleinere Module heißen ein schwierigerer Scan.
tabres.com/bellaergibt einen kleinen, groben, gutmütigen Code.deineseite.de/karte?utm_source=tischaufsteller&utm_medium=print&utm_campaign=sommer2026ergibt ein dichtes Gewusel aus Mini-Quadraten.
Lösungen, nach Wirkung sortiert:
- Halt den Link kurz. Eine saubere Domain mit kurzem Pfad ist mehr wert als jeder Drucktrick.
- Nutz einen dynamischen QR-Code, wenn du Tracking brauchst. Der Code enthält nur eine kurze Weiterleitung, gezählt wird auf dem Server. Nebeneffekt: Du kannst das Ziel ändern, ohne neu zu drucken.
- Pack keine langen Texte in den Code. Ein WLAN-Code mit 30-stelligem Passwort ist schon dicht — einer der Gründe, warum WLAN-QR-Codes für Restauranttische mit einem kurzen, einfachen Passwort besser laufen.
Fehlerkorrektur und das Logo in der Mitte
QR-Codes haben vier eingebaute Reparaturstufen:
| Stufe | Repariert bis zu | Wann du sie nimmst |
|---|---|---|
| L | 7 % Schaden | nur Bildschirm, kürzeste Links |
| M | 15 % Schaden | die vernünftige Standardwahl im Druck |
| Q | 25 % Schaden | raue Umgebung, laminierte Karten |
| H | 30 % Schaden | Pflicht, wenn ein Logo in der Mitte sitzt |
Mehr Reparatur heißt mehr Module — also ein dichterer Code bei gleicher Größe. Wenn du dein Logo in die Mitte setzt (und ja, das sieht gut aus), bist du auf Stufe H. Dann druck den Code 20 bis 30 Prozent größer als sonst.
Außerdem: Halt das Logo unter etwa 20 Prozent der Codebreite und lass es nie die drei großen Quadrate in den Ecken berühren. Das sind die Positionsmarken. Verdeck eine davon, und nichts scannt mehr. Nie.
Tischaufsteller: die Größe, die wirklich funktioniert
Auf Tischaufstellern leben die meisten QR-Codes in der Gastronomie — sie verdienen eine eigene Antwort.
Druck den Code mit 4 bis 5 cm. Unter 3 cm fangen Gäste an, sich vorzubeugen. Über 6 cm verschwendest du eine Karte, die auch noch deinen Namen, eine Zeile Anleitung und vielleicht einen WLAN-Code tragen soll.
Ein paar Dinge, für die ich aus Erfahrung argumentiere:
- Schreib etwas darunter. "Hier geht's zur Speisekarte" schlägt ein nacktes Quadrat um Längen. Menschen wollen wissen, was passiert, bevor sie eine Kamera auf etwas richten.
- Druck die Adresse zusätzlich klein aus. Ein paar Gäste tippen lieber, und eine Zeile in 8 Punkt kostet dich nichts.
- Der Winkel zählt. Eine um 30 Grad zurückgeneigte Karte liest sich leichter als eine senkrecht stehende — genau in diesem Winkel hält ein sitzender Gast sein Handy ohnehin.
- Zwei Codes, zwei Beschriftungen. Speisekarte auf der einen Seite, WLAN auf der anderen. Nie unbeschriftet übereinander — dann scannen Gäste den falschen.
- Plan den Wechsel mit ein. Aufsteller mit Einschubtaschen schlagen bedruckte Pappe. Ändert sich etwas, druckst du eine Karte nach, nicht das ganze Set.
Wenn du gerade eine Auflage kalkulierst: Was der Druck von Speisekarten kostet liefert echte Zahlen. Tischaufsteller für 20 Tische landen meist zwischen 25 und 80 €.
Großflächen: die ehrliche Wahrheit
Ganz direkt: Die meisten QR-Codes auf Großflächenplakaten sind verbranntes Geld.
Rechne nach. Ein Plakat an der Bundesstraße steht 60 Meter vom Fahrer entfernt. Nach der 10:1-Regel bräuchte der Code 6 Meter Breite — oft mehr als das ganze Motiv. Und selbst dann fährt der Fahrer 100 km/h, hat beide Hände am Lenkrad und vielleicht fünf Sekunden Blickzeit.
Großformatige QR-Codes funktionieren dort, wo Menschen stehen bleiben:
- Wartehäuschen und U-Bahn-Bahnsteige — Leute sind 2 bis 3 Meter weg und warten ohnehin. Ein 25-cm-Code reicht völlig.
- Einkaufszentren, Flughafenwände, Kinofoyers, Messestände.
- Säulen und Hauseingänge auf Fußgängerabstand.
- Restaurantfenster — die Variante, auf die es in der Gastronomie ankommt. Wer draußen überlegt, ob er reingeht, will die Karte jetzt sehen. Ein 20-cm-Code in der Scheibe auf Augenhöhe leistet mehr als jede Großfläche.
Wenn es wirklich Großformat sein soll: Frag die Druckerei nach ihrer Arbeitsauflösung, liefere Vektordaten und mach den Code so groß, wie das Layout zulässt. Und prüf dann, ob überhaupt jemand sicher anhalten kann, um ihn zu scannen. Meistens lautet die Antwort nein.
Druckdetails, die einen perfekt bemessenen Code ruinieren
Du kannst die Größe exakt treffen und trotzdem zusehen, wie es scheitert. Das sind die üblichen Verdächtigen.
- Glanzlaminierung. Sie wirft das Licht direkt in die Kamera zurück. Bei Abendbeleuchtung im Restaurant ist Spiegelung der Killer Nummer eins. Nimm immer matt.
- Umgekehrte Farben. Heller Code auf dunklem Grund scheitert auf vielen Handys. Immer dunkles Muster auf hellem Grund.
- Schwacher Kontrast. Dunkelgrau auf Schwarz oder Gelb auf Weiß sieht auf dem Moodboard elegant aus. Scanner brauchen einen klaren Unterschied. Wenn du es bei gedimmtem Licht schlecht erkennst, erkennt die Kamera es auch schlecht.
- Raues oder ungestrichenes Papier. Kraftpapier, Recyclingkarton, Servietten und Bierdeckel saugen Farbe und verwaschen die Modulkanten. Auf saugendem Material 20 Prozent größer drucken.
- Stoff- und Meshbanner. Das Gewebe frisst feine Details. Größer drucken als in der Tabelle.
- Rundungen. Kaffeebecher, Flaschen und Menüboxen verbiegen das Muster. Setz den Code auf die flachste verfügbare Stelle und geh eine Nummer hoch.
- Verzerren. Ein QR-Code muss ein exaktes Quadrat bleiben. Zieh ihn 10 Prozent schmal, damit er ins Layout passt, und du hast ihn zerstört.
Teste, bevor du 500 Stück druckst
Fünf Minuten jetzt — oder eine sehr ärgerliche Woche später.
- Druck ein Stück in Originalgröße auf dem echten Material. Nicht auf Büropapier. Die echte Karte, die echte Oberfläche.
- Scanne von dort, wo der Gast wirklich sitzt — auf dem Stuhl, auf dem Gehweg.
- Nutz dein echtes Licht. Test beim Abendservice, nicht um 11 Uhr mit offenen Jalousien.
- Nimm das schlechteste Handy, das du findest. Ein drei Jahre altes Einsteiger-Android sagt dir mehr als dein neues iPhone.
- Scanne schräg, etwa 30 bis 45 Grad. Niemand hält ein Handy perfekt gerade.
- Dann erst die Auflage drucken.
Wenn der Code diesen Test in deiner Größe nicht besteht, geh eine Nummer hoch, bevor du den Generator beschuldigst. Und wenn er gestern noch ging und heute nicht mehr, ist das ein anderes Problem — meist eine QR-Speisekarte, die nicht mehr funktioniert, wegen des Links dahinter, nicht wegen des Drucks.
Häufige Fragen
Was ist die Mindestgröße für einen QR-Code? 2 x 2 cm bei einem kurzen Link auf glattem Papier. Bei längeren Links, rauem Material oder Codes mit Logo in der Mitte fängst du besser bei 2,5 cm an.
Wie groß sollte der QR-Code auf einem Tischaufsteller sein? 4 bis 5 cm. Ein sitzender Gast scannt aus 40 bis 60 cm, und die 10:1-Regel legt die Untergrenze genau dorthin. Setz eine kurze Textzeile darunter, damit klar ist, was gescannt wird.
Welche QR-Code-Größe für Flyer oder gedruckte Speisekarte? 2,5 bis 4 cm. Beides wird in der Hand aus 25 bis 40 cm gelesen, alles über 2,5 cm scannt problemlos.
Welche Größe auf einer Visitenkarte? 2 bis 2,5 cm. Das ist die Untergrenze, aber eine Karte wird nah gehalten, also funktioniert es. Halt den Link sehr kurz und lass den weißen Rand stehen.
Welche Größe für ein A4-Plakat? 10 bis 15 cm, wenn aus 1 bis 1,5 Metern gelesen wird. Für ein Plakat im Schaufenster, das vom Gehweg gescannt wird, geh auf 20 bis 25 cm.
Mit wie viel dpi sollte ein QR-Code gedruckt werden? 300 dpi für alles, was in der Hand gehalten oder aus der Nähe gelesen wird. Multipliziere die Druckgröße in Zentimetern mit 120, um die Pixel zu bekommen — ein 5-cm-Code braucht rund 600 Pixel. Großformat wird mit deutlich weniger dpi gedruckt, frag also vorher deine Druckerei.
Wie groß muss ein QR-Code auf einer Großfläche sein? Rund 3 Meter bei 30 Metern Betrachtungsabstand und 6 bis 9 Meter bei Autobahnabständen. Genau deshalb scheitern die meisten. Heb sie für Orte auf, an denen Menschen stehen bleiben — Wartehäuschen, Hauseingänge.
Kann ein QR-Code zu groß sein? Ja, auf eine bestimmte Art. Wenn der Gast einen Schritt zurücktreten muss, damit der ganze Code ins Kamerabild passt, hast du übertrieben. Auf Drucksachen verschwenden zu große Codes vor allem Platz, den du für andere Informationen gebraucht hättest.
Scannt ein größerer QR-Code schneller? Bis zu einem gewissen Punkt ja — größere Module erkennt die Kamera leichter, der Fokus sitzt schneller. Jenseits der passenden Größe für die Entfernung bringt mehr Fläche nichts.
Warum scannt mein gedruckter QR-Code nicht? Geh die Liste der Reihe nach durch: zu klein für die Entfernung, Ruhezone weggeschnitten, glänzende Oberfläche mit Spiegelung, invertierte oder kontrastarme Farben, Link zu lang für die Größe, Logo über einer Eckmarke oder Code aus dem Quadrat gezogen.
Brauche ich einen speziellen Generator für Druckgrößen? Nein, aber einen, der hochauflösend und ohne Wasserzeichen exportiert. Ein guter kostenloser QR-Code-Generator sollte dir mindestens 1024 Pixel liefern, für Großformat idealerweise eine Vektordatei.
Die Größe eines QR-Codes ist eigentlich keine Design-Entscheidung. Sie ist eine Entfernungs-Entscheidung.
Überleg, wie weit die Person weg sein wird, teile durch zehn — das ist deine Untergrenze. Exportiere mit 300 dpi, lass den weißen Rand stehen, nimm matt statt glänzend und druck ein Testexemplar auf dem echten Material, bevor du die Auflage freigibst. Mach das, und deine Scanrate steigt still und leise — ohne Redesign, ohne neues Werkzeug, ohne Nachdruck.
Und falls die Menüseite noch fehlt: Hier steht, wie du kostenlos eine QR-Speisekarte erstellst. Erst den Link richtig machen, dann das Quadrat drumherum bemessen.